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Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

Monograph

Identifikator:
1023136384
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-39354
Document type:
Monograph
Author:
Neumann, Paul
Title:
Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Druck von H. Laupp jr.
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (III, 175 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Griechischen und Römischen Rechte
  • Verhältnis des Römischen zum Deutschen Bergrecht
  • Die Bergbaufreiheit und die Allmende
  • Die Bergwerksabgaben
  • Waren die Bergwerke im Mittelalter ein rechtliches Zubehör zu Grund und Boden ?
  • Begriff der Regalien
  • Begriff des Bergregals
  • Begriff der Bergbaufreiheit
  • Über das Alter des Bergregals
  • Über den Beweis der Regalität der Bergwerke
  • Das Ungarische (Schemnitzer) Bergrecht
  • Das Böhmisch-Mährische Bergrecht
  • Das Sächsische (Freiberger) Bergrecht
  • Die schlesischen Goldrechte
  • Die Tyrolischen Bergwerksordnungen
  • Die Harzer Bergordnungen
  • Die Bergwerksordnungen für Admont
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Sachsen- und Schwabenspiegel
  • Bergregal und Bergbaufreiheit in England
  • Die Berggewohnheiten in der Grafschaft Derbyshire
  • Die rechtlichen Verhältnisse der Salinen im Mittelalter
  • Die Urkunden bei Böhlau, betreffend das Salzregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus den in § 22 aufgeführten Urkunden
  • Die Urkunden, betreffend das Metallregal bis zum Jahre 1300
    Die Urkunden, betreffend das Metallregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus dem im § 24 besprochenen Urkunden
  • Das Bergregal, die Bergbaufreiheit und die Altgermanische Agrarverfassung
  • Die Fortentwicklung des Bergregals und der Bergbaufreiheit vom 14. bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts
  • Die Bergbaufreiheit, das Erstfinderrecht, der bergrechtliche Fund und die bergrechtliche Mutung im Verhältnisse zum Bergregale
  • Die rechtliche Natur der regalen Mineralien vor und nach der Verleihung. Das Bergwerkseigentum
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im heutigen Recht

Full text

12 
Prokurators, der das neue Gesetz Hadrians mitteilt. Es enthält, wie gegen 
Mis.poulet zu bemerken ist, kein bloßes Gewohnheitsrecht, es ist ein in 
Rom gegebenes Gesetz. Es handelt von den Modalitäten, unter denen 
neue Schacht- (oder Grubenbesitzer oder -Pächter entstehen können 
und berührt nicht die Verhältnisse der damals schon arbeitenden Kolonen. 
Das alte Fragment ist eine lex venditionis oder locationis des Ortes 
Vipaska und reguliert die Verpachtung der verschiedenen kaiserlichen 
Regale. Der Fiskus verpachtete sowohl die von ihm erhobenen 
Reichssteuern — die centesimae argentariae stipulationis, die scriptura 
praeconis (Ausrufesteuer) — als auch die speziellen Bergwerkssteuern 
(für usurpationes bzw. occupationes puteorum sive pittaciarium) und 
die vom Fiskus monopolisierten technischen Betriebe (Schmieden, Schuh 
machereien, Haarschneiden, Bäder usw.). Das neue Fragment bestimmt, 
daß ein Schacht oder eine Schachtstelle (puteus sive locus putei) von 
jedem, der Lust hat, okkupiert werden darf — also Bergbau freiheit in 
optima forma — hergeleitet vom Rechte des Staates. Sofort nach der 
Okkupation soll der Okkupator (Usurpator) die Tatsache der Okkupation 
(Usurpation) durch die Erlegung einer besonderen Steuer, des pittacium, 
bekunden; diese Erlegung erfolgt auf Grund einer professio an den Pächter 
der betreffenden Steuer. Die Erlegung der Steuer bevollmächtigt ihn zur 
Aufstellung eines Pittaciums, einer Tabelle, die anzeigt, daß er Okkupator 
des betreffenden Schachtes (bzw. Schachtstelle) geworden ist. Nahezu 
ebenso werden heute die Schürffelder (claims) auf englischen und 
deutschen Kolonialboden belegt. Durch diesen Akt wird der Okkupator 
Besitzer zur Hälfte des okkupierten Schachtes und hat das Recht, sofort die 
vorbereitenden Arbeiten für den Bergbau in Angriff zu nehmen. Zur Vor 
bereitung hat er 25 Tage Zeit; in diesen Tagen soll er das Geld selbst 
oder durch eine Betriebsgesellschaft schaffen. Die einmal begonnenen 
Arbeiten dürfen nicht unterbrochen werden. Geschieht diesdiebus continuis 
decem, so verliert er sein Recht; dies ist also die Vorschrift der Bauhaft 
haltung! Das Mineral darf er aber erst gewinnen, wenn er auch die zweite 
Hälfte des Schachtes vom Prokurator gekauft hat; der Kaufpreis konnte 
bei Bruns, Fontes juris romanis, 7. Aufl. S. 253 t. ns. 113, besprochen u. a. von 
Cuq, Comptes rendues ä l’academie des inscriptions etc., 1907, p. 95. J. B. Mis- 
poulet, Le regime des mines A Pepoque romaine et au moyen äge d’apres les 
tables d’Aljustrel, Paris 1908. Kühler, Zeitschrift der Savigny-Stiftung 1909, S. 420. 
Völkel, Zeitschrift für Bergrecht Bd. 53 S. 185 f. Neuburg, Zeitschrift für die ge 
samte Staatswissenschaft 1907. Fitzier, Steinbrüche und Bergwerke im ptolemäischen 
und römischen Ägypten, 1910. Arndt u. a. Zeitschrift für Bergrecht Bd. 53 S. I. 
Riccobono, Fontes juris romani antejustrani 1909, S. 369. Schönbauer 1. c. S. 137. 
Rostowzew, Studien zur Geschichte des römischen Kolonats, 1908.
	        

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Zur Geschichte Und Theorie Des Bergregals Und Der Bergbaufreiheit. J. Bielefelds Verlag, 1916.
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