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Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

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Bibliographic data

fullscreen: Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
1023136384
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-39354
Document type:
Monograph
Author:
Neumann, Paul
Title:
Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Druck von H. Laupp jr.
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (III, 175 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
  • II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke

Full text

22 
riger sind. Auch sonstigen sozialen Wohlfahrtseinrichtungen, wie Badegelegen 
heit für die Arbeiter usw., ist im weiten Umfange Rechnung getragen. Die 
Arbeitsverhältnisse im Salzbergbau und Salinenwesen Württembergs dürfen da 
her als zufriedenstellende bezeichnet werden. 
Für die Entwicklung der württembergischen Salzproduktion sollte sich in 
dem letzten Jahrzehnt ein Kartell von nicht unerheblicher Bedeutung erweisen. 
Es handelt sich um die „Deutsche Salinenvereinigung", die nach dem Vertrage 
vom 7. Juli 1900 insgesamt 66 Salinen umfaßte. Zweck der Vereinigung ist 
Regelung der Produktion unter Ausschluß der gegenseitigen Konkurrenz. Die 
Mitglieder der „Deutschen Salinenvereinigung" sind teils einzelne Salinen, teils 
Unterverbände von Salinen. Es wird hier eine Nordgruppe und Südgruppe 
unterschieden. Die Südgruppe zeigt folgende Zusammensetzung: Sie besteht 1. 
aus dem „Verbände der rechtsrheinischen Salinen", der folgende Unterverbände 
uinfaßt: a) Die Kgl. bayerischen Staatssalinen zu Berchtesgaden, Reicheuhall, 
Traunstein und Rosenheim mit dem Vorort München; b) die Kgl. württem 
bergischen Staatssalinen Friedrichshall, Clemenshall, Hall, Wilhelmshall und 
Sulz a. N. mit dem Vorort Stuttgart; c) die Württembergische Saline Heil 
bronn ; ä) die Großherzogl. badischen Salinen zu Dürrheim und Rappenau und 
e) die hessische Saline L u d w i g s h a l l bei Wimpfen. Insgesamt 13 
Salinen mit dem Verbandsvorort Stuttgart. 
In diesem „Verbände der rechtsrheinischen Salinen" ist auch der seit 80 
Jahren bestehende „Verein der N e ck a r s a l in e n" vertreten, der von den 
Staatssalinen Friedrichshall, Clemeushall, Rappenau und Ludwigshall (Wimpfen) 
gebildet wird. Der „Verein der Ncckarsalinen" bezweckt den Absatz von Sud 
salz im Deutschen Reich unter Ausschluß von Württemberg, Baden und dem 
Großherzogtum Hessen, sowie nach dem Ausland für gemeinsame Rechnung. Ge 
schichtlich haben wir diesen „Verein der Neckarsalineu" schon eingangs erwähnt; 
für die Gegenwart waren nähere Angaben aus naheliegenden Gründen nicht zu 
erhalten. Als Vorort für den Verein gilt Friedrichshall. Zur Südgruppe ge 
hört dann noch das „Salzverkaufskomptoir Die uze", welches die 
vier lothringischen Salinen Dieuze, Chambrey, Saaralben (Gagnerot & Cie.) 
und Salees Eaux, sowie die Einzelsaliuen: Stetten, Nauheim, Salzbronn und 
Haras zusammenschließt. In der Südgruppe sind hiernach 21 Salinen vertreten, 
deren Borort Stuttgart ist. Sämtliche Salinen der Südgrupps, mit Ausnahme 
der Saline Stetten, gehören der „Deutschen Salinenvereinigung" an. Mit der 
Kgl. preußischen Saline Stetten im Fürstentuin Hohenzollern besteht ein Son 
derabkommen. 
Zu erwähnen wären noch zwei für Steinsalz bestehende Verkaufsvereini 
gungen : 1. Der „Ausschuß der Steinsalzwerke zw Leopolds- 
Hall-Staßfurt" und 2. der „Verband Norddeutscher Stein- 
salzwerke" zu Leopoldshall-Staßfurt und zu Hohensalza (Jnowrazlaw). 
Letzterer bildet nur einen Teil des ersten Verbandes. Der Vollständigkeit halber 
sei auch noch genannt: das „K a l i s y n d i k a t G. m. b. H. zu Leopolds- 
h a l l - A n h a l t", das, wie bekannt, Absatz und Produktion der gesamten deut 
schen Kaliwerke regelt ^). Näher darauf einzugehen, gehört nicht zu unsrer Auf 
gabe, zumal über die deutsche Kaliindustrie und das im weitesten Umfange in 
der Oeffentlichkeit stehende Kalisyndikat eine reiche Literatur vorhanden ist 2 ). 
1) Paxmann, Salzbergbau und Salinenwesen, Seite 173. Berlin 1907. 
2) E. H. Paxmann, Die Kaliindustrie in ihrer Bedeutung und Entwicklung. 1899.
	        

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Der Salzhandel, Die Salinen Und Salzbergwerke Württembergs Im 19. Jahrhundert. Druck von H. Laupp jr., 1912.
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