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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Monograph

Identifikator:
1024339858
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61868
Document type:
Monograph
Author:
Strupp, Karl http://d-nb.info/gnd/117677515
Title:
Grundzüge des positiven Völkerrechts
Place of publication:
Bonn
Publisher:
Ludwig Röhrscheid Verlag
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 251 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

JA 
Giordano Bruno. 
Kriterien, die in Brunos Kritik der Aristotelischen „Entelechie“ 
mitwirken. Wenn nur das Beharrliche als das „wahrhaft 
Seiende“ gesetzt werden kann, weil es allein dem Verlangen des 
Denkens nach unverbrüchlicher Identität seines Gegenstandes 
genügt: so kann nur der Eine und wandellose Grundstoff, .nicht 
irgend eine seiner bestimmten und hesonderen Ausprägungen als 
wirklich gelten. Es ist bezeichnend, dass Bruno in seinem Kampf 
für das Recht und die Würde der Materie nicht unmittelbar 
an die antike Atomistik, sondern weiter zurückgreifend, an ihre 
dialektischen Vorgänger, an Xenophanes und Parmenides an- 
knüpft‘) Die Entelechien kommen und gehen in buntem 
Wechsel; einzig dem Substrat, das ihrer Wirksamkeit unterliegt, 
kommt das auszeichnende Merkmal der Erhaltung zu. Ihm 
allein gebührt daher der Vorrang „unter dem Gesichtspunkt 
der Substanz, als das, was ist und verharrt, begriffen zu 
werden.“4) Dass wir diese „substantielle“ Einheit und Unver- 
gänglichkeit der Materie sinnlich nicht zu erfassen und zu er- 
weisen vermögen, dass sie nur dem Auge des Intellekts evident 
zu Tage liegt, wird hierbei ausdrücklich betont.) Klar und 
unverkennbar tritt das logische Motiv, das in Brunos Umge- 
staltung des Seinsbegriffs mitwirkt, in den Thesen hervor, die er 
gegen die Pariser Peripatetiker gerichtet hat. Hier geht er zu- 
nächst darauf aus, den Widerspruch aufzudecken, der zwischen 
dem Aristotelischen Ideal. der Erkenntnis, das nur dem „Allge- 
meinen“ wahrhalfte wissenschaftliche Geltung zuspricht und seinem 
Grundbegriff der Entelechie besteht, in dem ein Sonderdasein 
zum Range der höchsten Realität erhöht wird. Wir sahen, dass 
auch Telesio und seine Schule ihre Kritik vor allem auf diese 
Antinomie hinrichteten, die in der Tat für das gesamte System 
verhängnisvoll ist. Die Lösung, die sie selbst dem Problem gaben, 
verläuft jedoch in entgegengesetzter Richtung, wie bei Bruno: 
um die Besonderheit des Erkenntnisobjekts zu retten, wurde 
die Allgemeinheit der Erkenntnisfunktion bestritten und aufge- 
hoben. Die Rolle des Verstandes beschränkte sich auf die Zu- 
sammenfassung und abgekürzte Wiedergabe von Urteilen, die 
ihre letzte und endgültige Gewähr einzig in der Einzelwahr- 
nehmung fanden. (Vgl. ob. 212ff.) Im Widerspruch hierzu hält 
Bruno an dem Platonischen Grundgedanken fest. der sich hei
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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