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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1024751406
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-52899
Document type:
Monograph
Title:
Der Wald und seine Arbeiter
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Vorstand des Deutschen Landarbeiter-Verbandes
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (71 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Arbeitszeit, Zuschläge für Ueberstunden und Sonntagsarbeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel I. Die Physiokraten. 
11 
anderen Stellen aber scheint diese unmittelbare Erkenntnis nicht zu 
genügen, um die natürliche Ordnung aufzudecken, was schon daraus 
hervorgeht, daß Quesnay erklärt, die Gesetze der natürlichen Ordnung 
müssen „gelehrt“ werden, daß dies sogar der Hauptzweck des Unter 
richts, und wie wir weiter unten sehen werden, eine der wesentlichen 
Aufgaben des Staates, ist. 
Zusammenfassend kann man sagen, daß die natürliche Ordnung 
jene Ordnung ist, die „selbstverständlich“ als die beste allen, wenn 
auch nicht gerade jedem Beliebigen, so doch jedem vernünftigen, ge 
bildeten, entwicklungsbereiten Wesen, wie es die Physiokraten waren, 
erscheint. Diese natürliche Ordnung war durchaus nicht die, welche 
die Beobachtung der Tatsachen ihnen enthüllt haben könnte, sondern 
die, die sie selbst in sich trugen. Und daher kommt es auch, daß unter 
anderen Gesetzen die Achtung vor dem Eigentum und der Autorität 
ihnen als Basis der natürlichen Ordnung erschien. 
Und gerade weil diese natürliche Ordnung auf diese Weise zu 
einer übernatürlichen wurde, nämlich sich weit über die Zufällig 
keiten der Wirklichkeit erhob, erschien sie ihnen mit all der ehernen 
Größe der geometrischen Ordnung und mit ihrer Doppeleigenschaft 
der Allgemeingültigkeit und Unveränderlichkeit. Sie ist die gleiche 
für alle Menschen und für alle Zeiten. Sie ist die „einzige, ewige, 
unveränderliche und allgemeine Gesetzesvorschrift“; sie ist tatsächlich 
göttlich und grundwesentlich. J ) Man glaubt die Litanei des „Ave 
Maria“ zu vernehmen! Man höre nur Tuegot ihre Allgemeingültigkeit 
betonen: „Wer nicht vergessen kann, daß es voneinander getrennte 
und verschieden regierte Staaten gibt, kann niemals eine Frage der 
politischen Ökonomie richtig erfassen“ 2 ), und der gleiche Tuegot 
schreibt in bezug auf ihre UnVeränderlichkeit: „Es handelt sich 
nicht um das Wissen von dem, was ist, oder dem, was war, sondern 
von dem, was sein soll. Die Rechte des Menschen gründen sich 
nicht auf seine Geschichte, sondern auf seine Natur.“ — 
Diese dogmatische und optimistische Auffassung sollte die ganze 
klassische und besonders die französische Schule beherrschen, sogar 
als die Vorsehung zugunsten der „Naturgesetze“ abgedankt hatte. , 
Heute ist sie stark in Mißkredit geraten, aber als sie sich am 
Horizont erhob, blendete sie aller Augen. Daher auch all die preisenden 
Epitheta, die uns heute überschwänglich und fast lächerlich 3 ) er 
scheinen; aber gering zu achten ist es nicht, einer neuen Wissenschaft 
Zweck, Ideal und Rahmen gewiesen zu haben. 
b Baüdeatj, Bd. I. S. 820. 
2 ) Brief an Mh® Lespinassb (1770). 
3 ) Vgl. weiter unten in betreff des „Tableau economiqne“.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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