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Einführung in die Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1024891038
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-59598
Document type:
Monograph
Author:
Wygodzinski, Willy http://d-nb.info/gnd/117348171
Title:
Einführung in die Volkswirtschaftslehre
Edition:
Dritte, durchgearbeitete Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Quelle & Meyer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (149 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Einführung in die Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

Wechselzinssätze, Grundrente. 
153 
mehr Anlagekapital zu als der jüngere Industriestaat Deutsch 
land anzuziehen vermochte. 
Neben diesen allgemeinen Sätzen der Zinsbildung werden bei 
einzelnen Kapitalanlagen .noch deren Besonderheiten 
wirksam. Dies gilt vor allem von der B o d e n- o d e r Grund 
rente, also dem Einkommen, das sich aus der bloßen Tatsache 
des Besitzes von Boden ergibt. Der Boden hat die Eigentümlich 
keit, daß er nicht vermehrbar ist; er gibt also seinem Besitzer ein 
gewisses Monopol, während man Fabriken bauen kann, so viel 
anan will, ist etwa der Umfang des Rübenbodens in Deutschland 
oder der an eine Geschäftsstraße stoßenden Grundstücke beschränkt. 
Ls ist also entweder die Qualität oder d i e Lage eines 
Grundstückes, die ihm seinen Mehrwert verschafft. 
wir machen uns dies noch klarer, wenn wir einmal denken, 
daß der Boden — es soll jetzt von Ackerland die Rede sein — zu 
nächst herrenlos ist, wie in einem Koloniallande, und nun ven 
Ansiedlern ohne Entgelt okkupiert wird. Die Neusiedler werden 
sich selbstverständlich den fruchtbarsten Boden aussuchen. Kommt 
damr eine zweite Schar oder wachsen die Kinder heran, so müssen 
auch die weniger fruchtbaren Böden bestellt werden. Diese bringen 
■ eine geringe Ernte als die besseren, obgleich sie denselben Auf 
wand an Arbeit und Betriebskapital verlangen. Man kann es 
auch so ausdrücken, daß die Besitzer der geringeren Böden, um die 
gleiche Ernte zu erzielen wie die der besseren, mehr Betriebs 
kapital (in Gestalt von Kunstdünger, Bewässerungs--oder Lirt- 
wässerungsanlagen, tieferen pflügen usw.) aufwenden müssen 
als jene; eine Tonne Weizen zu produzieren kostet also vielleicht 
den einen (50, den anderen nur (20 Ji. Da nun auf die Dauer 
aber die Getreidexreise mindestens die Selbstkosten der Produk 
tion decken müssen — eine entsprechende Nachfrage selbstverständ 
lich vorausgesetzt — werden sie wenigstens f 50 Jl (zuzüglich 
eines Zuschlages als Unternehmergewinn^ betragen müssen. Der 
Besitzer des besseren Bodens verdient demgemäß an jeder Tonne 
Weizen 30 Ji, nur auf die Tatsache seines Besitzes hin, ohne jede 
Arbeit seinerseits. Diese Differonzrente der Qualität 
hat namentlich Ricardo sehr scharf betont. Unser deutscher 
Forscher I. tz. von T h ü n e n zeigte dann, daß das gleiche für 
eine verschiedene Lage zutrifft. 
Nehmen wir wieder zwei Landwirte, die diesmal auf Boden 
von ganz gleicher Qualität wirtschaften sollen; die Selbstkostsn
	        

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Die Kontrolle Der Rechnungslegung (in Der Privatwirtschaft). Buchdruckerei Robert Noske, 1914.
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