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Einführung in die Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1024891038
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-59598
Document type:
Monograph
Author:
Wygodzinski, Willy http://d-nb.info/gnd/117348171
Title:
Einführung in die Volkswirtschaftslehre
Edition:
Dritte, durchgearbeitete Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Quelle & Meyer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (149 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Einführung in die Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

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Unteinehmereinkommen und Unternehmergewinn. >57 
ertrages. Das, was nach Abzug der Produktionskosten und 
des Unternehmerlohns vom Rohertrag übrig bleibt, ist der 
Unternehmergewinn; er allein ist spezifisch für den 
Unternehmer, während Lohn, Zins, Grundrente auch anderen 
Personen zufallen können. Der Unternehmergewinn ist nach von 
Mieser, der allerdings dem Moment der Risikotragung wohl 
nicht den genügenden Einfluß einräumt, aus dem Seltenheits 
charakter der spezifischen Unternehmerfähigkeiten zu erklären. Bei 
der Leitung der meisten „Unternehmungen" kommen diese (Eigen« 
schäften gar nicht in Frage. Bei den mittleren und kleinen Ge 
werben, ebenso in der mittleren und kleinen Landwirtschaft 
handelt es sich vielmehr um die Ausübung überkommener Arbeits 
kunst. Demgemäß ist auch in diesen Fällen kein Unternehmer 
gewinn vorhanden, sondern nur Arbeits- und allenfalls Unter 
nehmerlohn. Die (Entwicklung geht regelmäßig so, daß starke 
Persönlichkeiten hochgespannte Führeraufgaben lösen; dadurch 
werden ihre Unternehmungen groß, pat sich das Unternehmen 
konsolidiert, ist es auf einen Beharrungszustand gekommen, so 
schwindet der Unternehmergewinn, wie es denn ein populär r 
Irrtum ist, anzunehmen, daß die großen Unternehmungen sich in 
allen Fällen besonders gut rentierten. Neuer Unternehmergewinn 
entsteht erst wieder durch neue Betätigung der spezifischen Unter» 
nehmereigenschaften, fei es in der Ausweitung alter, fei es in der 
Schaffung neuer Unternehmungen. Wenn wir die Seltenheit der 
Unternehmerfähigkeiten erkannt haben, sehen wir darin auch die 
Erklärung, warum starke Persönlichkeiten aus Kartellen heraus 
drängen; die Ausnutzung dieser ihrer speziellen Fähigkeiten ist 
ihnen durch den Kartellzwang, der den Schwachen stützt, unter 
bunden. So ist der Unternehmergewinn letzten Endes Ausdruck 
der Verschiedenheit der Begabung und Energie der Produktions 
leiter und bleibt damht der eigentliche 2lntrieb der wirtschaftlichen 
Entwicklung.. 
C. Die Güterverwendung. 
Die Verteilung des Volkseinkommens ist die entscheidende 
Voraussetzung für die Güterverwendung. Das Ein 
kommen eines Volkes kann, genau wie das jedes einzelnen 
Privatmannes, auf doppelte Iveife verwendet werden: zur 
Neubildung von Kapital auf dem lvege des 
Sparens oder zur Befriedigung der metnnig*
	        

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Zur Wirtschaftlichen Förderung Des Handwerks. Wilhelm Greven Buchdruckerei, 1914.
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