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Einführung in die Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1024891038
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-59598
Document type:
Monograph
Author:
Wygodzinski, Willy http://d-nb.info/gnd/117348171
Title:
Einführung in die Volkswirtschaftslehre
Edition:
Dritte, durchgearbeitete Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Quelle & Meyer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (149 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Einführung in die Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

80 
Die Unternehmung. 
5 350 025; die Zahl hat sich also mehr als verdreifacht. Imch 
deutlicher sehen wir diese Entwicklung bei einzelnen Gewerben, 
wie im Bergbau und in der Textilindustrie; sind doch im deut 
schen Bergbau die Kleinbetriebe fast ganz verschwunden, von 
536 289 Arbeitern in Hauptbetrieben des Bergbau-, Hütten- und 
Salinenwesens arbeiteten 5N in Großbetrieben. 
Aber gerade für unsere Zeit, das 20. Jahrhundert, ist es doch 
wesentlich, daß-auch Gegenwirkungen sich zeigen. Die 
Förderung, die der Mittelstand planmäßig erfährt wie das ganze 
Handwerk, bleibt nicht ganz ohne Wirkung. Ja wir haben eine 
ganze Reihe wichtiger Gewerbe, wo ein Großbetrieb wie in ein 
zelnen Zweigen der'Industrie kaum denkbar, ja zwecklos erscheint, 
weil die Voraussetzungen für seine Betätigung nicht gegeben 
sind. , Denn der Großbetrieb stellt sich nur dort ein, wo ent 
weder die Art der Technik dazu zwingt, wie bei Bahnen, Berg 
werken, Eisenhütten, oder wo er billiger ist, wie etwa im Waren 
haus. Das ganze große Baugewerbe, macht hier eine bmerkens- 
werte Ausnahme, nur ein Drittel der Gesamtarbeiterschast dieses 
Gewerbes ist in Großbetrieben beschäftigt. Maschinen sind beim 
Hausbau, abgesehen von ein paar Aufzügen und Kalkrühr 
maschinen, überhaupt nicht zu verwenden. Der Maurer muß 
oben seine Steine legen und mauern, und wenn \0 Maurer 
nebeneinander mauern, so leisten sie eben zehnmal soviel als ein 
einzelner, während in der Spinnerei \0 Arbeiter vielleickch 
hundertmal soviel fertig bringen als der Einzelne. Sille Hand 
werker, die nicht in der Fabrik, sondern an Grt und Stelle 
arbeiten müssen, wie> Anstreicher, Installateure, Wegearbeiter er 
zielen beim Großbetrieb keinen Vorteil; zahlreiche andere, wie 
Schreiner, Schneider, Buchbinder, behalten auch neben dem Groß 
betrieb ein nicht unbeträchtliches Arbeitsfeld. 
Tatsächlich hat denn auch die Zählung von 190? keineswegs 
das vielfach erwartete verschwinden der Kleinbetriebe ergeben. 
Das Wachstum der Großbetriebe haben sie-freilich nicht erreichen 
können, und auch die Mittelbetriebe find ihnen voran; doch haben 
immerhin die Kleinbetriebe, d. h. solche Betriebe, die 
5 Personen beschäftigen, sich recht wacker gehalten. Die Zahl 
der ihnen angehörigen Personen stieg von 4.Hi Millionen im Jahre 
,882 auf 5K Millionen im Jahre ,907. Der Großbetrieb hat 
also nur den Bevölkerungsüberschuß aufgenommen, nicht aber die 
kleinen Leute aufgesaugt.
	        

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Einführung in Die Volkswirtschaftslehre. Verlag von Quelle & Meyer, 1920.
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