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Die sociale Lage der Handlungsgehülfen und ihre Verbesserung durch die kaufmännischen Vereine

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Bibliographic data

fullscreen: Die sociale Lage der Handlungsgehülfen und ihre Verbesserung durch die kaufmännischen Vereine

Monograph

Identifikator:
1024892336
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-42711
Document type:
Monograph
Author:
Lissner, Julius http://d-nb.info/gnd/1115825569
Title:
Zur Wertzollfrage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung Nachf.
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (108 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russisch-Polen und dem Deutschen Reiche und die sich daraus für den Friedensschluss ergebenden Folgerungen
  • Title page
  • Größe und Bevölkerung
  • Religionsbekenntnis
  • Volksbildung
  • Städte
  • Verteilung des Grund und Bodens
  • Landwirtschaft
  • Viehbestand
  • Forstwirtschaft
  • Holzstatistik
  • Industrie
  • Textilindustrie
  • Montanindustrie
  • Zinkhütten
  • Metallindustrie
  • Zementindustrie
  • Chamotteindustrie
  • Kalkindustrie
  • Branntweinbrennereien
  • Zuckerfabriken
  • Sonstige Industrien
  • Handel
  • Verkehrswesen
  • Arbeiterfrage
  • Arbeiterorganisationen
  • Schlußfolgerungen
  • Contents

Full text

73 
dustrie, daß daraus der oberschlesischen Zementindustrie die größte 
Gefahr erwächst. — 
Diese schwerwiegenden Gesichtspunkte zeigen deutlich die 
unbedingte Notwendigkeit, daß im Falle einer nicht 
zu vermeidenden teil weisen Angliederung 
Polens an Ö st erreich jedenfalls der Kreis 
B e n d z t n mit seinen Kohlen- und Eisen werten 
vollständig an Deutschland fallen muß; an 
dernfalls würde der Friede nicht die Be 
dingungen erfüllen zur ungehemmten Ent 
faltung unserer schaffenden Kräfte in der 
Heimat, sondern im Gegenteil sie mit schweren 
neuen Fesseln b e l a st e n und dauernd lahm 
legen. 
Für die Berechtigung dieses Verlangens sprechen aber auch 
noch andere Gründe. 
Bekanntlich hat der Kreis B e n d z i n in 
früheren Zeiten bereits zu Preußen gehört; 
er kam mit einem größeren Bezirk durch die dritte Teilung 
Polens an Preußen, das ihn jedoch im Jahre 1807 im Tilsiter 
Frieden an das von Napoleon gebildete Herzogtum Warschau 
abtreten mußte. Neben diesen historischen Ansprüchen bestehen 
geographische und geologische. Ein Vergleich auf 
der Karte läßt auf den ersten Blick erkennen, daß der Kreis 
Bendzin direkt wie aus Oberschlesien herausge 
schnitten erscheint, und was die geologischen Beziehungen 
anbetrifft, so sind die dortigen Kohlen- und Zink 
ablagerungen lediglich die Ausläufer der 
o b e r s ch l e s i s ch e n. Endlich gehört der Kreis Bendzin zu 
Oberschlesien gewissermaßen auch kulturell, denn fast alles, 
was dort in industrieller und kulturfördernder Hinsicht geschehen 
und geschaffen ist, ist auf deutsche Initiative zu 
rück z u f ü h r e n. Die meisten Gruben aus älterer Zeit — und 
auch auf die meisten Gruben aus neuerer Zeit trifft dies zu — 
sind durch deutsches Kapital und durch deutsche 
Intelligenz erschlossen worden. Graf Reden, der in Ober- 
schlesien die ersten großen Kohlengruben ins Leben gerufen hat, 
schuf zu gleicher Zeit im Kreise Bendzin, der damals zu Preußen 
gehörte, verschiedene noch heute bestehende große Grubenanlagen, 
und so ist es fortgegangen über ein Jahrhundert lang. Die 
meisten bedeutenden Gruben sind — und zwar bis vor wenigen 
Jahrzehnten —■ in deutschen: Besitz gewesen, bis sie den 
Besitzern durch die deutschfeindlichen Maßnahmen der russischen 
Regierung allmählich verleidet worden sind. Sie wurden meist
	        

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Fabrikorganisation, Fabrikbuchführung Und Selbstkostenberechnung Der Firma Ludw. Loewe & Co. Actiengesellschaft, Berlin. Verlag von Julius Springer, 1907.
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