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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. II. Folgerungen aus Tatsachen. 
feiert, daß sie zu ebenso „auffallenden Folgen" führen wird, wie Malthus' 
angebliches Bevölkerungsxrinzix. 
Gehen wir jedoch von diesen Betrachtungen zu einer bestimmteren 
Untersuchung über. )ch behaupte, daß die gewöhnlich als Beispiele 
angeführten Fälle von Übervölkerung keine nähere Untersuchung ver 
tragen. Indien, China und Irland liefern die stärksten dieser Fälle. 
In allen diesen Ländern sind große Menschenmassen durch Hunger um 
gekommen, und ganze Ulassen werden zu abschreckendem Elend verurteilt 
oder zur Auswanderung gezwungen. Aber rührt dies wirklich von Über 
völkerung her? _ , , 
vergleichen wir die Gesamtbevölkerung mit dem Gesamt-Flachen- 
inhalt, so sind Indien und China keineswegs die am dichtesten bevölkerten 
Länder der Erde. Nach den Schätzungen von Behm und Wagner beträgt 
die Bevölkerung Indiens nur sZ2, die Chinas nur Menschen auf die 
(engl.) (vuadratmeile, während Sachsen eme Bevölkerung von 442, 
Belgien 44V England 422, die Niederlande 29t, Italien 2-4 und Iapan 
233 hat*) Ls gibt somit in beiden Ländern große unbenutzte oder mcht 
völlig benutzte Flächen; aber selbst in ihren dichter bevo kerten Gegenden 
könnten beide zweifelsohne eine viel größere Bevölkerung m einem 
viel höheren Grade von Uomfort erhalten, denn m beiden Landern wird 
die Arbeit in der rohesten und unwirksamsten elfe^ zur pro u wn 
verwendet, und in beiden Ländern sind große natürliche Hilfsquellen 
völlig vernachlässigt. Dies rührt von keinen angeborenen Mangeln 
dieser Völker der. denn der Hindu ist, wie die vergleichende Philologie 
bewiesen hat, von unserem eigenen Blute, und China besaß emen hohen 
Grad von Zivilisation und die Anfänge der wichtigsten modernen Er 
findungen, als unsere Ahnen noch Nomaden waren. Ls rührt von der 
Form her, welche die soziale Organisation in beiden Landern angenommen 
hat, und welche die Produktivkraft gefesselt und den Gewerbfleiß seines. 
Lohnes beraubt hat. .. ... < .. . „ 
Seit undenkbaren Zeiten sind in Indien die arbei enden Massen 
durch Erpressungen und Druck aller Art m einen Zustand hilf- und 
hoffnungsloser Entwürdigung versetzt worden. Seit alters hat sich der 
Bebauer des Bodens glücklich geschätzt, wenn die Erpressungen der 
Mächtigen ihm genug übrig ließen, um das Leben zu fristen und für 
Aussaat zu sorgen; Kapital konnte nirgends sicher angehäuft oder m 
irgend beträchtlicher Ausdehnung zur Unterstützung der Produktion 
angewendet werden; aller Reichtum, der dem Volke abgerungen werden 
Ick entnehme biete Zahlen dem SmitHfonian-Berichte von 1873,ibie Bruchteile 
weglassen? Bchm und Wagner schätzen die Bevölkerung LHmas auf W 500 000, oh. 
r ■ j. I 1 k a «s nickt 150 000 000 überschreite. Dre Bevölkerung vorder-' 
gle,ch andere bebaup en daß sre rnchl 150 0 ^ ^ ^ ^ ^lon 
ans 07 -r aut die qzuadratrneile; die von ksinterindien aus 2I0I8 0S2 
1377 000 000, ein Durchschnitt vonL26,64 auf d.e Vuadratrneüe.
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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