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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. II. 
Folgerungen aus Tatsachen. 
\0\ 
völkerung auf die Fähigkeit des Landes zur Hervorbringung von Unter 
haltsmitteln zuschreiben. Könnten die Bauern ihr kleines Kapital be 
halten, könnten sie von der Auslaugung befreit werden, die selbst in 
den von Hungersnot freien Jahren große Massen von ihnen zu einem 
Leben zwingt, das nicht nur hinter dem für die Sepoys notwendig 
erachteten, sondern auch hinter dem Leben zurückbleibt, welches englische 
Humanität den Insassen der Gefängnisse zubilligt — so würde der wieder 
auflebende Gewerbfleiß produktivere Formen annehmen und un 
zweifelhaft genügen, um eine viel größere Bevölkerung zu erhalten. 
Ls gibt in Indien noch große unbebaute Flächen, bedeutende unberührte 
Mineralschätze, und es ist gewiß, daß die Bevölkerung weder jetzt, noch 
überhaupt je zuvor in historischen Zeiten, die wirkliche Grenze der Boden 
kraft, oder selbst nur den Punkt, wo diese Kraft mit den an sie gestellten 
zunehmenden Ansprüchen abzunehmen anfängt, erreicht hat. Die wahre 
Ursache des Mangels war und ist noch jetzt die Habgier der Menschen, 
nicht die Kargheit der Natur. 
was von Indien gilt, gilt nicht minder von Lhina. So dicht es 
in vielen Teilen bevölkert ist, so wird doch durch viele Tatsachen bewiesen, 
daß die äußerste Armut der unteren Klassen ähnlichen Ursachen wie in 
Indien, nicht aber einer zu großen Bevölkerung zugeschrieben werden 
nruß. Ls herrscht Unsicherheit, die Produktion wird unendlich benach 
teiligt, und der Handel ist gefesselt, wo die Regierung eine Aufeinander- 
solge von Erpressungen ist und die Sicherheit für das Kapital von einem 
Mandarinen erkauft werden muß, wo die Schultern der Menschen das 
einzige Transportmittel für den Binnenverkehr sind, wo die Dschunke 
so gebaut sein muß, daß sie für die offene See unbrauchbar ist, wo das 
Piratenwesen ein regelmäßiges Geschäft ist und Räuber oft in Regimentern 
marschieren, da muß Armut herrschen und eine schlechte Ernte in Hungers 
not enden, gleichviel wie dünn die Bevölkerung ist*). Daß Lhina im 
stande wäre, eine viel größere Bevölkerung zu ernähren, wird nicht 
nur durch die von allen Reisenden bezeugte große Ausdehnung un 
bebauten Landes bewiesen, sondern auch durch die unermeßlichen, 
unbearbeiteten Lager von Mineralien, welche, wie man weiß, dort 
vorhanden sind. So soll Lhina z. B. die größten und schönsten Kohlen 
lager besitzen, die je irgendwo entdeckt wurden, wie sehr der Abbau 
dieser Kohlenlager die Fähigkeit des Landes erhöhen würde, eine größere 
Bevölkerung zu erhalten, kann man sich leicht vorstellen. Kohlen sind 
allerdings kein Nahrungsmittel, aber ihre Produktion hat gleichen wert 
wie die Produktion von Nahrungsmitteln. Denn die Kohlen können 
nicht allein, wie dies in allen Bergwerksdistrikten geschieht, gegen Nah 
rungsmittel umgetauscht werden, sondern die durch ihre Verbrennung 
entwickelte Kraft kann zur Erzeugung von Nahrungsmitteln selbst ver 
wandt werden oder Arbeit zu diesem Behufe freimachen. 
*) Der Sitz der letzten Hunaernot in Lhina war nicht in den arn dichtesten be 
wohnten Distrikten.
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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