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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch V. Das Problem gelöst
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. I. 
Die Grundursache der immer wiederkehrenden Krisen. 
203 
übergroßes Lager auf dem palse ließ und ihn zwang, feine Leute zu 
entlassen, mußte auf gleiche Weise entstehen. Irgendwo, vielleicht 
am anderen Ende der Welt, hat eine Hemmung der Produktion eine 
Störung in der Nachfrage der Konsumenten bewirkt. Daß die Nachfrage 
sich vermindert, ohne daß der Mangel befriedigt wird, zeigt, daß die 
Produktion irgendwo gehemmt ist. 
Die Leute brauchen die Artikel, welche der Fabrikant macht, so 
nötig wie je, gerade wie die Arbeiter die Dinge brauchen, welche der 
Händler zu verkaufen hat. Aber sie haben nicht mehr soviel dafür zu 
geben. Die Produktion ist irgendwo gehemmt worden, und diese Ein 
schränkung im Angebot einiger Dinge hat sich im Aufhören der Nachfrage 
nach anderen gezeigt, da sich die Hemmung über den ganzen Rahmen 
der Industrie und des Austausches ausbreitet. Nun ruht die industrielle 
Pyramide unstreitig aus dem Grund und Boden. Die ersten und ur 
sprünglichen Beschäftigungen, welche eine Nachfrage nach allen anderen 
erzeugen, sind augenscheinlich diejenigen, welche der Natur Güter ab 
gewinnen, und wir müssen, wenn wir dieser pemmung, die sich in ver 
minderter Kaufkraft äußert, von einem Austauschpunkte zum anderen, 
und von einer Beschäftigung zur anderen nachspüren, sie schließlich in 
irgendeinem Hindernis finden, das die Arbeit abhält, sich auf den 
Grund und Boden zu richten. Und dieses Hindernis ist klärlich die 
spekulative Erhöhung der Rente oder des Landwertes, welche dieselben 
Wirkungen verursacht wie eine Aussperrung der Arbeit und des Kapitals 
seitens der Landbesitzer (was sie auch tatsächlich ist). Diese Hemmung 
der Produktion, an der Grundlage des vielverzweigten Gewerbfleißes 
beginnend, pflanzt sich von Austauschpunkt zu Austauschpunkt fort, 
und das Aufhören des Angebotes wird zur Einstellung der Nachfrage, 
bis die ganze Maschine, sozusagen, aus Rand und Band geht und 
allenthalben das Schauspiel vergeudeter Arbeitskraft und notleidender 
Arbeiter gewährt. 
Dieses sonderbare und unnatürliche Schauspiel großer Mengen 
arbeitswilliger Leute, die keine Beschäftigung finden können, ist genügend, 
um jedem, der folgerecht zu denken vermag, die wahre Ursache kund zu 
tun. Denn, obgleich die Gewohnheit uns dagegen abgestumpft hat, 
so ist es eine sonderbare und unnatürliche Sache, daß Menschen, die zu 
arbeiten wünschen, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen, keine Gelegenheit 
dazu finden können —, da jemand, der Arbeit für Nahrung, Kleidung 
oder jede andere Form von Gütern auszutauschen sucht, sintemal die 
Arbeit Güter erzeugt, einem Manne gleicht, der Münze für Gold oder 
Weizen für Mehl zu geben sich erbietet. Wir sprechen von dem Angebot 
der Arbeit und der Nachfrage nach Arbeit, aber offenbar sind dies nur 
relative Ausdrücke. Das Angebot der Arbeit ist allenthalben dasselbe — 
Zwei Hände kommen stets mit einem Munde auf die Welt, einundzwanzig 
Anaben auf je zwanzig Mädchen, und die Nachfrage nach Arbeit muß 
stets bestehen, solange Menschen Dinge brauchen, welche die Arbeit
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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