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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. III. 
Der Anspruch der Grundbesitzer auf Entschädigung. 
267 
Gewinn herausstellen sobald die Steigerung der Rente den Betrags 
den die Grundbesitzer unter dem jetzigen System erhalten würden, 
über den Betrag der Zinsen auf den Kaufpreis des Landes zu den 
jetzigen preisen getrieben hätte, aber dies wäre nur ein künftiger Gewinn, 
und mittlerweile würde nicht nur keine Erleichterung stattfinden, sondern 
die der Arbeit und dem Kapital zugunsten der gegenwärtigen Grund 
besitzer auferlegte Last bedeutend größer werden. Denn eines der 
Elemente im gegenwärtigen Marktwerte des Grund und Bodens ist die 
Erwartung einer künftigen wertzunahme, und Ländereien zu den 
Marktpreisen aufzukaufen und Zinsen vom Kaufpreise zu zahlen, würde 
somit darauf hinauslaufen, den Produzenten nicht bloß die Zahlung 
der wirklichen Rente, sondern auch die Dollzahlung für spekulative 
Rente aufzubürden. Oder um dies auf andere Meise auszudrücken: 
das Land würde zu Preisen gekauft werden, die auf einen niedrigeren 
als den gewöhnlichen Zinsfuß berechnet wären (denn die voraussicht 
liche Erhöhung der Landwerte macht immer deren Marktpreis größer 
als irgendetwas, das den gleichen Ertrag liefert), und die Zinsen des 
Kaufgeldes würden zum gewöhnlichen Satze bezahlt werden. Somit 
würde den Grundbesitzern nicht nur alles zu zahlen fein, was das Land 
ihnen jetzt bringt, sondern eine beträchtlich höhere Summe. Es würde 
auf dasselbe hinauskommen, als wenn der Staat in ein Erbpachtver 
hältnis zu den jetzigen Grundbesitzern träte, und zwar unter einer viel 
höheren Pacht, als sie jetzt erhalten. Augenblicklich würde der Staat 
nur der Agent und Pachteintreiber der Grundbesitzer werden und ihnen 
nicht nur so viel wie sie vorher erhielten, sondern beträchtlich mehr zu 
zahlen haben. 
Mills Projekt, die künftige „noch nicht gewonnene Erhöhung 
der Landwerte" durch Feststellung des jetzigen Marktwertes aller 
Ländereien und durch Übertragung künftiger )erterhöhungen auf 
den Staat zum Gemeingut des Volkes zu machen, würde die Un- 
Serechtigkeit der jetzigen Güterverteilung nicht vermehren, ihr aber 
auch nicht abhelfen. Line weitere spekulative Zunahme der Rente würde 
aufhören und künftig das Volk insgesamt den Unterschied zwischen 
der Erhöhung der Rente und dem Betrage gewinnen, auf welchen 
dieselbe abgeschätzt ward, als der gegenwärtige Landwert festgesetzt 
wurde, in welchem natürlich der künftige wert nicht weniger ein Element 
ist als der jetzige. Aber damit würde für alle Zukunft eine Klasse im 
Besitz der unermeßlichen Vorteile bleiben, die sie jetzt über die anderen 
hat. Alles was von diesem Projekte gesagt werden kann, ist, daß es 
immer besser wäre als nichts. 
Solche unwirksame und unausführbare Vorschläge mag man 
besprechen, wo ein durchgreifender Vorschlag für jetzt keine Beachtung 
finden würde, und immerhin ist ihre Diskussion ein hoffnungsvolles 
Zeichen, da sie das Eindringen der Spitze des Keiles der Wahrheit be 
weist. Die Gerechtigkeit ist in der Menschen Mund von knechtischer
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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