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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. IV. 
2?9 
Der Privatgrundbesitz vom historischen Standpunkte aus. 
ein Triumph der Idee des gemeinschaftlichen Rechtes auf den Grund 
und Boden, indem es einen absoluten Besitz in einen konditionellen 
verwandelte und für das Vorrecht, Rente zu erhalten, besondere Ver 
pflichtungen auferlegte. Und gleichzeitig wurde die Macht des Grund 
besitzes auch noch gewissermaßen von unten her beschnitten, da die 
beliebig kündbare Pachtung der Bauern sich sehr allgemein zur Erbpacht 
verdichtete und die Rente, die der Grundherr vom Bauern fordern 
konnte, fixiert und festbestimmt wurde. 
Und inmitten des Feudalsystems verblieben oder entstanden Ge 
meinden von Bauern, die mehr oder weniger feudalen Lasten unter 
worfen waren, aber den Boden als gemeinschaftliches Eigentum bebauten; 
und obgleich die Herren, wo und wann sie dazu die Macht hatten, so 
ziemlich alles beanspruchten, was ihnen der Mühe wert schien, so war 
doch die Idee des gemeinschaftlichen Rechts stark genug, um sich gewohn 
heitsmäßig auf einem beträchtlichen Teile des Landes zu erhalten. 
Der Gemeindebesitz muß in feudalen Zeiten einen sehr großen Teil 
des Gebietes der meisten europäischen Länder umfaßt haben. Denn 
in Frankreich belaufen sich die Gemeindeländereien (obgleich die ge 
legentlich durch Königliches Edikt aufgehaltenen oder aufgehobenen 
Aneignungen derselben durch den Adel vor der Revolution jahrhunderte 
lang vor sich gingen und während der Revolution und des Kaiserreiches 
große Verteilungen und Verkäufe veranstaltet wurden) nach Angabe 
de Lavele^es noch immer auf 4 000 000 Hektare. Die Ausdehnung 
der Gemeindeländereien Englands während der Feudalzeit kann aus 
der Tatsache abgenommen werden, daß, obgleich die Einhegungen des 
Adels unter der Regierung Heinrich VII. begannen, unter den zwischen 
I?I0 und I8$3 erlassenen Parlamentsakten noch immer nicht weniger 
als 7 660 413 Acker Gemeindeländereien eingehegt wurden, wovon 
600 000 Acker erst seit (84s; und man schätzt, daß noch jetzt 2 Millionen 
Acker Gemeindeland übrig sind, obwohl natürlich die schlechtesten Teile 
des Bodens. 
Außer diesen Gemeindeländereien bestand bis zur Revolution 
in Frankreich, und besteht in einzelnen Teilen Spaniens bis auf den 
heutigen Tag, ein Gewohnheitsrecht mit voller gesetzlicher Kraft, wo 
nach Ackerland, nachdem die Ernte eingebracht, zum Behuf der weide 
öffentlich wird, bis die Zeit kommt, um den Boden wieder zu benutzen; 
und an manchem Orte bestand ein Herkommen, wonach jeder das Recht 
hatte, auf Grundstücken, die der Besitzer vernachlässigte, zu säen und 
zu ernten. Und wenn jemand Dünger für die erste Ernte verwendete, 
so erlangte er das Recht, nochmals zu säen und eine zweite Ernte ein 
zuheimsen, ohne daß der Eigentümer etwas dagegen haben oder es 
verhindern konnte. 
Nicht bloß die Dithmarsische Mark, die Schweizer Allmend, die 
serbischen und russischen Dorfgemeinden; nicht bloß die langen Grate 
auf englischem Boden, der jetzt ausschließlicher Besitz einzelner ist, er
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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