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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

320 
Die Wirkungen des Heilmittels. 
Buch IX. 
mit Däusern und Scheunen, init Ernten und Werden bedeckt wäre. 
Der Eigentümer einer städtischen Baustelle würde sür das Vorrecht, 
andere Leute davon fern zu halten, bis er dieselbe selbst gebrauchen 
will, ebensoviel zahlen wie sein Nachbar, der ein schönes paus auf 
seinem Platze stehen hat. Es würde ebensoviel kosten, eine Reihe von 
baufälligen pütten aus wertvollem Boden stehen zu haben, als ob der 
selbe mit einem großen potel oder einem großartigen, mit kostbaren 
Waren gefüllten Magazine bedeckt wäre. 
So würde die Prämie, die jetzt überall, wo die Arbeit am pro 
duktivsten ist, entrichtet werden muß, noch ehe die Arbeit ausgeübt 
werden kann, verschwinden. Der Landmann würde nicht die Pälfte 
seiner Mittel auszuzahlen oder seine Arbeit auf Jahre hinaus zu ver 
pfänden haben, um Land zur Bebauung zu erlangen; der Erbauer 
eines städtischen pauses würde nicht für eine kleine Baustelle ebensoviel 
auszulegen brauchen, wie für das paus, welches er darauf baut; die 
Gesellschaft, die eine Fabrik zu gründen beabsichtigt, würde nicht einen 
großen Teil ihres Kapitals für den Bauplatz auszugeben haben. Und 
was man dem Staate jährlich zahlt, ersetzte alle die Steuern, die jetzt 
von Verbesserungen, Maschinen und Vorräten erhoben werden. 
Man bedenke die Wirkung einer solchen Änderung aus den Arbeits 
markt. Die Konkurrenz würde nicht mehr eine einseitige sein wie jetzt. 
Statt daß die Arbeiter miteinander um Beschäftigung konkurrieren 
und dabei die Löhne auf den Punkt des bloßen Unterhalts hinunterdrücken, 
.würden überall die Arbeitgeber um Arbeiter konkurrieren und die Löhne 
bis annähernd auf den Ertrag der Arbeit steigen. Denn der größte 
aller Konkurrenten um die Beschäftigung der Arbeiter würde den 
Arbeitsmarkt betreten haben, ein Konkurrent, dessen Nachfrage nicht 
befriedigt werden kann bis der Mangel befriedigt ist — die Nachfrage 
nach Arbeitskräften selbst. Die Arbeitgeber würden nicht bloß gegen 
einander zu bieten haben, da alle den Sporn größerer Geschäfte und er 
höhter Gewinne fühlen, sondern auch gegen die Fähigkeit der Arbeiter, 
ihre eigenen Arbeitgeber zu werden, da ihnen durch die Steuer, welche 
die Monopolisierung verhindert, die von der Natur gebotenen Gelegen 
heiten in vollem Umfang erschlossen würden. 
Bei dieser Freilegung der Naturgelegenheiten für die Arbeit, 
bei der Steuerfreiheit des Kapitals und der Lohnverbesserungen, bei 
der Befreiung des Pandels von seinen Fesseln würde das Schauspiel 
unmöglich werden, daß arbeitslustige Menschen ihre Arbeit nicht in die 
Dinge verwandeln können, deren sie bedürfen; die wiederkehrenden 
Krisen, welche den Gewerbfleiß lähmen, würden aufhören; jedes Rad 
der Produktion würde in Bewegung gesetzt werden; die Nachfrage 
würde mit dem Angebot und das Angebot mit der Nachfrage gleichen 
Schritt halten; der Pandel würde in jeder Richtung zunehmen und 
.der Wohlstand aller steinen.
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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