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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

360 
Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes. 
Buch X. 
sind inr inenschlichen Geiste ebenso latent, wie die Gabe des Laufens 
inr nrenschlichen Körper, aber ich glaube nicht, daß sie sie besser oder 
schlechter, schneller oder langsamer machen würden als die in gleiche 
Lage versetzten Kinder von Wilden. Es seien die allerhöchsten geistigen 
Fähigkeiten gegeben, welche außerordentliche Menschen je entfaltet 
haben, aber was würde aus der Menschheit geworden sein, wenn eine 
Generation von der nächsten durch einen Zeitraum getrennt wäre, wie 
die nur alle s? Jahre erscheinenden Heuschrecken? Ein solcher Zwischen 
raum würde die Menschheit nicht bloß zur Wildheit, sondern auf einen 
Zustand zurückführen, im Vergleich zu welchem die Wildheit, wie wir 
sie kennen, als Zivilisation erscheinen würde. 
Umgekehrt nehme man an, daß eine Anzahl Kinder von wilden 
ohne Vorwissen der Mütter (denn auch dies wäre nötig, um das Experi 
ment einwandfrei zu machen) mit ebenso vielen Kindern Zivilisierter 
vertauscht würde, können wir annehmen, daß sie beim Aufwachsen 
irgendeinen Unterschied zeigen würden? Ich glaube, niemand, der viel 
mit verschiedenen Völkern und Klassen zu tun gehabt hat, wird dies 
annehmen. Die große Lehre, die daraus zu ziehen ist, besagt, daß „die 
menschliche Natur über die ganze Erde gleich ist". Und diese Lehre ist 
auch aus Büchern zu schöpfen. Ich rede nicht sowohl von den Berichten 
der Reisenden, denn die Schilderungen der Wilden durch die zivilisierten 
Leute, welche Bücher schreiben, sind sehr oft derartige, wie sie die Wilden 
von uns machen würden, falls sie im Fluge zu uns kämen und dann 
Bücher schrieben; sondern ich rede von jenen Denkmalen des Lebens 
und Denkens anderer Zeiten und anderer Völker, die, in unsere heutige 
Sprache übertragen, gleichsam Schimmer unseres eigenen Lebens 
und Strahlen unseres eigenen Denkens sind. Das Gefühl, welches 
sie einflößen, ist das der wesentlichen Gleichartigkeit der Menschen. 
„Dies", sagt Lmanuel Deutsch, „ist das Ende aller Forschung in Ge 
schichte und Kunst. Sie waren geradeso, wie wir sind." 
Es gibt ein Volk, das in allen Teilen der Welt zu finden ist und 
das ein gutes Beispiel dafür liefert, welche Eigentümlichkeiten der 
erblichen Übertragung und welche der Übertragung durch Assoziation 
zuzuschreiben sind. Die Juden haben die Reinheit ihres Blutes ängstlicher 
und viel länger bewahrt als irgendeine der europäischen Rassen, dennoch 
möchte ich glauben, daß das einzige darauf zurückzuführende Merkmal 
dasjenige der Physiognomie ist, und selbst dies ist in Wirklichkeit viel 
weniger ausgeprägt, als man gewöhnlich annimmt, wie jeder, der sich 
die Mühe geben will, selbst beobachten kann. Obgleich sie beständig 
unter sich geheiratet haben, sind die Juden doch überall durch ihre Um 
gebung beeinflußt worden — die englischen, russischen, polnischen, 
deutschen und orientalischen Juden weichen in vielen Beziehungen 
voneinander ebensosehr ab wie die Völker dieser Länder selbst. 
Dennoch haben sie viel miteinander gemein und haben überall ihre 
Individualität bewahrt. Die Ursache ist klar. Es ist die hebräische Religion
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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