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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch I. Arbeitslohn und Kapital
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Arbeitslohn und Kapital. 
Buch I. 
ein Brutplatz von Seevögeln, und eine Aktiengesellschaft, die diese 
Inseln beansprucht, beschäftigt in der passenden Jahreszeit Leute, unr 
die Eier sammeln zu lassen. Sie könnte diese Leute wie beim Walfisch- 
fang auf Beteiligung annehmen und würde dies auch wahrscheinlich 
tun, falls das Geschäft ein sehr unsicheres wäre; da die Vögel indes 
in großer Menge vorhanden und zahm sind, und so viel Eier gesammelt 
werden können, als Arbeit dazu aufgewendet wird, so findet sie es vorteil 
hafter, ihren Leuten feste Löhne zu zahlen. Dieselben gehen hinaus 
und bleiben auf den Inseln, um die Eier zu sammeln und nach einem 
Landungsplatz zu bringen, von wo sie in Zwischenräumen von einigen 
Tagen durch ein kleines Schiff nach San Franzisko geschafft und da 
selbst verkauft werden. Sobald die Saison zu Ende ist, kehren die Leute 
zurück und erhalten ihre festgesetzten Löhne in bar ausgezahlt. Läuft 
diese Transaktion nicht auf dasselbe hinaus, als wenn die ausgemachten 
Löhne anstatt in Geld in einem Äquivalent der gesammelten Eier 
gezahlt würden? Stellt das Geld nicht die Eier dar, durch deren Verkauf 
es erlangt worden ist, und sind diese Löhne nicht gerade so gut das Produkt 
der Arbeit, für welche sie gezahlt wurden, als die Eier es im Besitz eines 
Mannes sein würden, der sie ohne Vermittelung eines Arbeitgebers für 
sich selbst gesammelt hätte? 
Pier ein anderes Beispiel, welches umgekehrt die Gleichartigkeit 
des Geldlohnes mit dem Lohn in natura zeigt. In 5an Buenaventura 
lebt ein Mann, der ein ausgezeichnetes Einkommen dadurch erzielt, 
daß er den gewöhnlichen Seehund, welcher die den Santa Barbara- 
Kanal bildenden Inseln besucht, seines Gles und Felles wegen schießt. 
Geht er auf diese Seehundexpeditionen, so nimmt er zwei oder drei 
Lhinesen zur pilfe mit, die er zuerst ganz in Geld bezahlte. Es scheint 
aber, daß die Lhinesen einige der Teile des Seehunds, die sie trocknen 
und zu Arznei pulverisieren, hochschätzen und auch auf die langen Bart 
haare des männlichen Seehundes, die über eine gewisse Länge hinaus 
einem, anderen Leuten unklaren Zwecke dienen, großen wert legen. 
So fand denn dieser Mann bald heraus, daß die Lhinesen sehr bereit 
waren, diese Teile der getöteten Seehunde anstatt Geldes zu nehmen, 
so daß er ihnen jetzt ihre Löhne zum größten Teil in dieser Art zahlt. 
Nun, ist nicht die in allen diesen Fällen zu beobachtende Gleich 
heit des Geldlohns und des Lohns in natura auch in allen Fällen vor 
handen, in welchen Lohn für produktive Arbeit gezahlt wird? Ist nicht 
der durch die Arbeit geschaffene Fonds in Wahrheit der Fonds, aus 
welchem die Löhne gezahlt werden? 
Man sagt vielleicht: „Der Unterschied ist der: wo ein Mann für 
sich selbst arbeitet oder wo, falls er für einen Arbeitgeber arbeitet, er 
seinen Lohn in natura erhält, hängt derselbe von dem Ergebnisse seiner 
Arbeit ab. Sollte dieselbe aus irgendeinem unglücklichen Zufall ertrag 
los ausfallen, so erhält er nichts. Arbeitet er dagegen für einen Arbeit 
geber, so bekommt er seinen Lohn jedenfalls — derselbe hängt von der
	        

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Fabrikorganisation, Fabrikbuchführung Und Selbstkostenberechnung Der Firma Ludw. Loewe & Co. Actiengesellschaft, Berlin. Verlag von Julius Springer, 1907.
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