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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

A. III. Abschnitt. Die Steuer als wirtschaftliche Funktion. 225 
der Wehrverfassung zusammenhängt. Die Steuergeschichte 
ist ein Resultat der wirtschaftlichen Entwicklung, 
der sozialen Gliederung, der politischen Verfassung 
und der militärischen Machtgestaltung. Die Steuerlast 
wird zum großen Teile vorerst auf jene Klassen abgewälzt, die an 
der Ausübung der politischen Rechte keinen Anteil haben. Die 
Steuerbewilligung ist das Recht des Adels, das von den politischen 
Körperschaften ausgeübt wird. Das Steuerwesen gelangt zu seiner 
höhern Entwicklung mit der Einführung des Systems der stehenden 
Heere. 
III. Abschnitt. 
Die Steuer als wirtschaftliche Funktion. 
1. Produktionstheorien. Die Steuer hat außer dem 
finanziellen auch den Charakter einer speziellen wirtschaftlichen 
Funktion und kann auch unter diesem Gesichtspunkte betrachtet 
werden. Was ist demnach die Steuer, wenn wir dieselbe in die 
Kette der wirtschaftlichen Vorgänge hineinstellen, und dieselbe nach 
ihrer wirtschaftlichen Rationalität untersuchen ? Da der Lebenslauf 
des Gutes die Stadien der Produktion, des Verkehrs, der Einkommens- 
verteilung und des Verbrauches durchmacht, wo die Beziehung und 
Bedeutung des Gutes sich stets ändert, obwohl es immer '!nur das- 
selbe Gut ist, um das es sich handelt, so wird die Steuer als wirt- 
schaftliche Funktion gleichfalls diese verschiedenen Seiten des wirt- 
schaftlichen Lebens aufweisen. Sie wird sich uns als eine Er- 
scheinung der Produktion, des Verkehrs, der Einkommensrverteilung, 
des Verbrauches darstellen. Die meisten Theorien wollen aber in 
der Regel nur eine Seite in Betracht ziehen. So begegnen wir der 
Theorie, die die Steuer rein als eine Erscheinung des Produktions- 
lebens auffaßt. Dementsprechend befördert der Staat durch seine 
mittelst der Steuer alimentierten Institutionen die Produktion, be- 
fördert die Entwicklung der Produktionskräfte, schafft die Vor- 
bedingungen der planmäßigen, gesicherten, ununterbrochenen Güter- 
erzeugung. Mit einem Worte der Staat ist dieser Auffassung ge- 
mäß eigentlich eine im Dienste der Produktion stehende Institution, 
ein großartiger kapitalistischer Organismus. Am weitesten geht in 
dieser Richtung die sogenannte Reproduktionstheorie, deren Auf- 
fassung gemäß die Staatsbürger im Werte der Güter, deren Produktion 
der Staat durch die Staatstätigkeit befördert, den Wert der Steuer 
rückerstattet erhalten. Ähnliche Auffassung vertritt die Theorie, 
Földes, Finanzwissenschaft. 2. Aufl. 17, 
10
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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