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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

339 
Amerika führte. Das zu Grunde liegende vermeintliche Ver 
gehen bestand in dem Entwurf einer Petition an die Kammer. 
Der Inhalt dieses Schriftstücks enthielt eine allgemeine anti- 
büreaukratische Kennzeichnung der Zustände des Ländchens 
und formulirte einige gegen die Beamtenherrschaft gerichtete 
Forderungen. Die ganze Angelegenheit hat nur für die Ge 
schichte der constitutioneilen Misere von kleinen Dimensionen 
einiges Interesse, indem die Widerwärtigkeit des in Frage 
kommenden Treibens die Beschränktheit der Gesichtspunkte 
noch überbot. Der ursprünglichen Yerurtheilung hatte sich List 
zwar durch die Flucht entzogen, war aber theils durch die 
Sorge für seine Familie, theils durch die von der Heimath 
her veranlassten Irrungen dazu bestimmt worden, zurückzu 
kehren. Letzteres ist ein Zug, den wir im Interesse einer 
wahren und unparteiischen Darstellung des Listschen Cha 
rakters und einer auch für die Gestaltung der Theorie nicht 
gleichgültigen Denkweise nicht ohne erläuternde Bemerkung 
übergehen können. 
Die Neigung, bei Andern mehr Gutes vorauszusetzen, als 
von ihnen zu gewärtigen war, sowie überhaupt eine allzu ver 
trauensvolle Richtung der Phantasie ist der Hauptfehler ge 
wesen, der sich jedem unbefangenen Betrachter der Listsehen 
Lebensschicksale aufdrängt. Allerdings war keine gewöhnliche 
und kurzsichtige Philanthropie im Spiele, sondern] die rein theo 
retische Einsicht, die sich unser auch für die allgemeine Politik 
bedeutungsvoller Denker erworben hatte, trieb ihn im Gegen- 
theil zu entgegengesetzten, keineswegs sentimentalen An 
schauungsweisen der grossen Verhältnisse. Allein in den 
kleinen Verhältnissen sowie in den unmittelbaren Privatbezie 
hungen folgte er mehr seinem natürlichen Temperament und 
wurde hiedurch zu den entschiedensten Fehlgriffen verleitet. 
. In der Sphäre, in welcher er zu wirken hatte, wäre ein Ueber- 
maass im Misstrauen und eine geringere Geneigtheit zur 
wohlwollenden Beurtheilung der von Natur feindlichen Elemente 
weit besser am Platze gewesen, als eine Ausschreitung in der 
gegentheiligen Richtung. List hat bis in die letzten Jahre 
seines Lebens hinein grade das durch seinen Charakter ver 
leugnet, was seine allgemein theoretische Ueberzeugung von 
vornherein klar genug erfasst hatte. Er, der in einer selb 
ständigen, kritisch richtigen Auffassung Macchiavellis unter 
22*
	        

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Kritische Geschichte Der Nationalökonomie Und Des Socialismus. Grieben, 1875.
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