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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Umrisse einer Theorie des Individuellen, I, A. 
453 
eine Leistung auf, die im Dienste bestimmter Ziele unseres Denkens 
vollzogen wird. Diese Leistung kann nicht dem Worte „X-Berg“, als 
solchem, zugesprochen werden, sondern dem, was dieses Wort zu 
einem Eigennamen macht. Dieses, einem Worte verknüpfte Ge 
dankending, das uns als Träger jener Leistung gilt, dürfen wir zweifel 
los einen Begriff nennen. Nur ist das kein Begriff im landläufigen 
Verstände des Wortes, kein Allgemeinbegriff; denn indem der 
Allgemeinbegriff das Gemeinsame, also das vom Einzelnen zum 
Einzelnen Wiederkehrende festhält, ist mit ihm gerade das erfaßt, was 
eine unbestimmte Vielheit Einzelner untereinander verwechselbar 
macht. Umgekehrt beruht aber das logische Wesen jenes Begriffes, 
der ein Wort zum Eigennamen wandelt, gerade darin, daß er das be 
nannte Ding unverwechselbar macht. Einen Begriff nun, dem 
in solcher Weise der Bezug auf ein einziges Konkretum 
im Wesen liegt, nenneicheinen Sonderbegriff. Sein einwört 
licher Träger ist der Eigenname, sein Substrat ist das Singuläre; 
genauer gesagt, ist sein Substrat jenes Konkretum, auf das wir mit 
ihm Bezug nehmen, und das gerade durch ihn zu etwas gedanklich 
Bestimmtem wird, so daß es auf einen Eigennamen Anspruch hat. 
Ohne Mißverständnis kann nunmehr von einem Begriffe „X-Berg“ 
gesprochen werden, der das Konkretum dieses Namens in unserer Ge 
dankenwelt vertritt. So läßt sich unserem Beispiele auch ein Begriff 
„Dingskirchen“ entnehmen, ein Begriff „Plateau von Dingskirchen“, ein 
Begriff „Höhenzug A“, ein Begriff „Y-Gebirge“. Ausnahmslos sind 
dies Paradigmen für den Sonderbegriff. Von Diesem ist uns bis 
her bloß seine spezifische Leistung bekannt geworden, auf der aller 
dings sein logisches Wesen beruht. Nun wenden wir uns dem 
inneren Aufbau des Sonderbegriffes zu. Wir suchen die Be 
dingungen aufzudecken, an welche seine spezifische Leistung gebunden 
erscheint, legen also den Begriff nach seinen logischen Elementen 
auseinander. Nur von diesem logischen Gesichtspunkte aus wird 
hier von der „Bildung“ dieses idiographischen Begriffes gehandelt. Da 
gegen sehen wir nach wie vor prinzipiell davon ab, wie sich dieser Be 
griff dem tatsächlichen Hergang nach herausgestaltet, also im 
psychologischen Sinne; sei es nun im betreffenden einzelnen Falle oder 
im allgemeinen. 
Mit der Bildung des Sonderbegriffes erscheint die logische Auf 
gabe gelöst, ein Konkretum zu einem gedanklich bestimmten 
Einzelnen zu machen, sagen wir kurz, ein Konkretum zu 
singularisieren. Für diesen Umsatz anschaulicher in gedankliche 
Bestimmtheit ist unser begriffliches Denken kompetent; dieses
	        

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Über Die Behandlung Der Verbrecherischen Und Arg Verwahrlosten Jugend in Österreich. Manz, 1894.
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