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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

704 
Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie“, 
Leistung zu sehen. Die Unternehmung vielmehr bewährt sich auch 
damit als wirkende Einheit, im Sinne einer Ertragsquelle. Aber sie tut 
es auch im Sinne einer Quelle persönlichen Erwerbs, für Arbeiter 
und Angestellte, anders wieder für die Lieferanten und Kreditoren; 
vor allem auch im Sinne einer Versorgungsquelle, soweit von seiten 
der Unternehmung produziert oder Tausch oder Kredit oder Verkehr 
vermittelt wird. Woraus geht nun schlechthin die Dauer der Unter 
nehmung als wirkender Einheit hervor ? Unsere Neuromantiker sagen, 
aus der Wiederkehr der Zielsetzung, also wohl so, daß immer wieder 
Ertrag erstrebt würde. Daran ist so viel richtig, daß bei einer soge 
nannten „Liquidation“ oder „Aufgabe des Geschäfts“ das Ertragstreben 
hinsichtlich der Unternehmung erlischt, und damit auch die Unter 
nehmung selber. Nichts kann ja klarer sein, als daß zugleich mit der 
„Dominante“, mit der im Geschehen selber enthaltenen, „währenden“ 
Urbedingung seines Verlaufes, auch das Geschehen aussetzt. Es ist 
auch richtig, daß alle die vielerlei Strebungen, die sich außerdem noch 
in der Unternehmung erfüllen — z. B. also das Streben nach Lohn 
und Gehalt oder jenes Streben nach Versorgung, das sich in der 
Nachfrage bekundet — daß sich alle diese Strebungen in ihrer Ver 
knüpfung mit dem Unternehmen sozusagen als Dauerstreben aus- 
weisen. Bevor aber beispielsweise eine Geschäftsaufgabe aus Willkür 
eintritt, behauptet sich bis dahin die Unternehmung wirklich nur kraft 
Wiederkehr der Zielsetzung ? Beim Bankerott etwa, da bricht die Unter 
nehmung doch nicht deshalb zusammen, weil das Ertragstreben nicht 
mehr wiederkehrt; sondern umgekehrt, infolge des Zusammenbruches 
bleibt diese Wiederkehr aus. Ihr ist also dann irgendwie der Boden 
entzogen, ihr und allen übrigen Zielsetzungen. Ein Gegenbeispiel: Der 
Hunger kehrt doch beim schon Verhungerten auch nicht wieder, da 
muß sich immer erst Sättigung einschieben; also trifft richtige Wieder 
kehr des Hungers und seiner Zielsetzung, nämlich des Strebens nach 
Ernährung, auch nur dann zu, sobald in dieser Hinsicht die Ver 
sorgung irgendwie gewährleistet bleibt. Mithin muß sich die Wieder 
kehr der Zielsetzung selber noch auf etwas anderes gründen. Nicht 
aber sichert allein schon diese Wiederkehr den Bestand der Unter 
nehmung. Es muß vielmehr irgendwie eine Bürgschaft dafür geboten 
sein, daß mit der Leistung zugleich auch die Zielsetzung wiederkehren 
kann. 
Was liefert nun diese Bürgschaft? Gestaltung tut es; jedoch 
nicht einfach ein Gestalten von Leistung, nicht einfach eine Koordi 
nation mannigfaltig sich „entsprechender“ Vorgänge zur Einheit einer 
Leistung. Ein Ins-Leben-Gestalten liegt hier vor, Gestaltung nämlich
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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