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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

4. Der Kapital- und Geldmarkt. 
143 
Man erkennt deutlich die entscheidenden, eben besprochenen 
Änderungen, vor allem bei dem Konjunkturwandel um die Jahr 
hundertwende und in den Jahren 1907—1909. In diesen Perioden 
geht die Höhe der bis dahin gewährten Kredite beträchtlich zurück, 
z. T. erfährt die bis dahin starke Zunahme eine Verminderung. Vor 
allem in den Jahren 1901—1902 ist deutlich zu beobachten, welch 
großen Rückgang der Akzept- und Wechselumlauf, der Betrag der 
Debitoren und die Einnahmen aus Zinsen erfahren haben. Ein 
ähnliches Bild kann man dann auch bei den Konjunkturrückgängen 
der folgenden Jahre beobachten. Man muß jedoch immer im Auge 
behalten, was oben schon mehrfach betont worden ist, daß es sich 
bei dieser Entwicklung der Bankgeschäfte um einen stets wachsenden 
Umfang derselben handelt, daß also unter Berücksichtigung dieser Tat 
sache schon ein Stillstand, oder eine Abnahme dieses Zuwachses 
als ein relativer Rückgang unter dem Einfluß der Konjunktur zu 
betrachten ist. 
Mit diesen hier betrachteten Geschäftszweigen der Banken sind 
keineswegs alle erschöpft, bei welchen sich im Wandel der Kon 
junktur Änderungen vollziehen. Das Gesagte genügt jedoch, um zu 
zeigen, welch großen Einfluß der Wandel der Konjunktur auf die 
Lage der Kreditbanken ausübt. Freilich ist im Wandel der Konjunk 
tur die Tätigkeit der Kreditbanken ebenso wenig eine lediglich 
passive, wie die der Notenbanken. Denn aus dieser Entwicklung 
ergeben sich für die Kreditbanken ganz bestimmte Aufgaben und 
in der Erfüllung dieser Aufgaben können sie dann auch einen 
starken Einfluß auf den Gang der Konjunktur ausüben. 
Bei der Darstellung der Aufgaben und Verhältnisse der deut 
schen Reichsbank war ja schon davon die Rede gewesen, daß diese, 
um das Deckungsverhältnis nicht zu ungünstig werden zu lassen, 
eine bestimmte Diskontpolitik zu treiben gezwungen ist. Da damit 
eine Verteuerung des Kredits eintritt, so muß, was ja auch viel 
fach der Zweck der Diskonterhöhung ist, damit auch ein ein 
dämmender Einfluß auf die Nachfrage auf dem Geldmarkt und 
damit auch auf den weiteren Gang der Konjunktur ausgelöst werden. 
Einen ähnlichen Vorgang können wir, wenn auch in wesentlich 
anderen Formen, bei den Kreditbanken beobachten. Auch die Kredit 
banken müssen darauf achten, daß ihre Liquidität gewahrt wird! 
Darunter versteht man die Forderung, daß der Grundsatz der bank 
mäßigen Deckung eingehalten wird, d. h., daß vor allem die kurz 
fristigen Verbindlichkeiten durch kurzfristige Guthaben gedeckt sind. 
Man hat schon mannigfache Versuche gemacht, das Maß der zu 
einem bestimmten Zeitpunkte vorhandenen Liquidität zu berechnen^
	        

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Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
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