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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

2. Die private Unternehmung im Wandel der Konjunktur. 
167 
Konjunktur Betriebserweiterungen vielfach unter dem Einfluß der 
Banken vor sich gehen, daß die Mittel hierzu der Betriebsleitung 
förmlich aufgedrängt werden. 
„Weit wichtiger erscheint es aber, daß der auf den Finanzier 
gestützte Industrielle, oder Industriepolitiker, von dem wir vorhin 
sprachen, mit ähnlichen Gründen stets zur Erweiterung und Aus 
gestaltung des von ihm beherrschten industriellen Systems geneigt 
sein wird. Er weiß, daß er immer über den Kapitalmarkt verfügen 
kann und, was den privaten Unternehmer davon abhält, sein Werk 
allzu sehr über seine eigene Kraft hinaus zu erweitern, die Furcht, 
seine Unabhängigkeit zu verlieren, dieses Moment existiert für 
unseren von vornherein mit der Finanz liierten Industriellen natürlich 
nicht. Es kommt dazu, daß der Finanzier seinen Wünschen gerne 
folgen wird, da sie ihm selbst Gelegenheit geben, zu verdienen. Die 
Folge davon ist, daß Wirtschaftszweige, in denen der finanzielle 
Industriepolitiker herrscht, im ganzen eine größere Neigung zur Er 
weiterung und Ausgestaltung, stärkerer Inanspruchnahme des Kapital 
marktes und Überproduktion zeigen müssen als andere i).“ 
Wenn wir im Auge halten, daß bei uns die Tendenz dahin geht, 
die Einzelunternehmung immer mehr durch die Aktiengesellschaft zu 
verdrängen, so müssen sich damit aus der Eigenart dieser Unter 
nehmungsform heraus in dem eben dargelegten Sinne bestimmte 
Einwirkungen auf die Entwicklung der Produktion und auf die Lage 
auf dem Kapitalmärkte ergeben. Das in Handel und Industrie bei 
uns tätige Kapital nimmt ja in steigendem Maße Effektenform an. 
Auch die Organisationsform der Industrie, die Frage, ob Einzelunter 
nehmung oder Aktiengesellschaft, ist nach mancher Richtung hin 
nur ein Mittel, um bestimmte, privatwirtschaftliche Ziele zu erreichen. 
Es sind ja auch ganz bestimmte Industriezweige, in welchen, aus 
diesem Grunde vor allem, die Aktiengesellschaft als Unternehmungs- 
form in starkem Vordringen begriffen ist. In diesem Sinne wird also 
die Zunahme der Aktiengesellschaften gegenüber den Einzelunter 
nehmungen einen Einfluß auf den Gang der Konjunktur ausüben 
können. 
Auch in anderer Hinsicht, ohne, wie in dem eben besprochenen 
Falle an den Typ einer bestimmten Unternehmungsform gebunden 
zu sein, ergeben sich aus der Eigenart der einzelnen Industrieen und 
Unternehmungen heraus in Verfolgung ihres Ertragsstrebens bemerkens- 
U Steinitzer, a. a. 0. S.98. Vgl. dazu auch Petrazycki, Aktien- 
wesen und Spekulation. Berlin 1906. Kap. 6. Der pathologische Einfluß der 
optimistischen Tendenz auf die Produktion.
	        

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Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
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