Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Kann das Geld abgeschafft werden?

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Kann das Geld abgeschafft werden?

Monograph

Identifikator:
1028387520
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-173126
Document type:
Monograph
Author:
Cohn, Arthur Wolfgang http://d-nb.info/gnd/12524391X
Title:
Kann das Geld abgeschafft werden?
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
142 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Bolschewismus, Fascismus und Demokratie
  • Title page
  • I. Die Krisis der Freiheit nach dem Weltkrieg
  • II. Die Folgen von Krieg und Frieden
  • III. Die Lehren der Freiheit und die freien Verfassungen im 19. Jahrhundert
  • IV. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • V. Die Krisis der liberalen Parteien und ihre Ursachen. Die Wirkung des Sozialismus in den freien Verfassungen
  • VI. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • VII. Die Reaktion in Europa und das Diktatur-Fieber der Mittelmeerstaaten
  • VIII. Die neue Form der Reaktion: der Fascismus
  • IX. Der Fascismus als weißer Bolschewismus und eine Gefahr für den Frieden
  • X. Freiheit, Reaktion und Sozialismus als historische Phänomene
  • XI. Die Übertreibungen über den Bolschewismus. Die Ausschreitungen des europäischen Kapitalismus außerhalb Europas. Der Kultus der Gewalt
  • XII. Bolschewismus und Fascismus als gleichartige Phänomene. Die Kritik am Wirken der Parlamente. Unmöglichkeit einer dauernden absoluten Verfassung in der heutiigen Gesellschaft
  • XIII. Die Entwicklung der Mittelschichten und der Widerstand gegen die extremen Tendenzen
  • XIV. Notwendigkeit einer Revision der parlamentarischen Funktion und Arbeiterpolitik
  • XV. Der Verfall Europas als Folge der Neigung zur Gewaltätigkeit und des Mangels an Frieden und Freiheit. Die unausbleibliche Rückkehr zu den liberalen Verfassungen
  • Contents

Full text

der modernen Zivilisation anzugreifen. Mussolini hat als erster offen ausge- 
sprochen, daß eine Staatsordnung — seine Staatsordnung — die vollkom- 
mene Verleugnung aller Grundsätze von Demokratie, Freiheit und Frieden 
bedeute. „Wir verkörpern ein neues Weltprinzip‘‘, hat er gesagt. „Wir ver- 
körpern den strengen, kategorischen, endgültigen Gegensatz zur Gesamtwelt 
der Demokratie, der Plutokratie, der Freimaurerei, kurz zur Welt der »un- 
sterblichen« Prinzipien von 1789.“ 
Wilhelm II. drohte, Mussolini droht auch, obwohl er über viel bescheidenere 
Mittel verfügt. „Drei Millionen italienische Männer stehen bereit, gegen Nor- 
den oder Süden in den Kampf zu treten!“ — hat er ausgerufen. 
Gleich wie Wilhelm II. das Meer beherrschen wollte, hat Mussolini mehr- 
mals ausgesprochen, daß das Mittelmeer von neuem ein römischer See werden 
muß. Nun aber haben verschiedene Staaten teil am Mittelmeer, vor allem 
Frankreich und England. Können sie sich ohne kriegerische Entscheidung 
damit abfinden, das Mittelmeer als: den römischen See anzusehen? 
Was ist aber die Verleugnung der Prinzipien von 1789? Jene Prinzipien 
sind im Grunde dieselben, auf denen die amerikanische Staatsverfassung von 
1787 beruht; sie sind die Grundlage der modernen Zivilisation. Entweder 
man bekennt sich zu diesen Prinzipien, oder man kehrt zurück zur Barbarei, 
zu den Zeitläufen, die noch keine Zivilisation besaßen. Entweder gibt es ein 
freies Mehrheitsregiment oder ein despotisches Regiment, wo ein einzelner 
Mensch alle Macht in sich vereinigt und die Gesamtheit gehorcht. 
Vor Mussolini hatte kein Leiter einer Regierung, kein Staatsoberhaupt die 
Prinzipien verleugnet, auf denen alle modernen Demokratien beruhen. Keiner 
hatte die edelste Errungenschaft, die Menschenrechte, zu verletzen gewagt. 
Diese Verleugnung ist keine Staatslehre, noch weniger ist sie ein Fortschritt. 
Sie ist ‚ein versuchsweises Zurückgreifen auf Vergangenes; sie bedeutet die 
Moral der Gewalt,das Prinzip der Diktatur, was nur Revolution und Krieg zur 
Folge haben kann. 
In allen absoluten Monarchien von Gottes Gnaden wird die Forderung 
des blinden Gehorsams der Untertanen durch den göttlichen Ursprung des 
Herrschertums gerechtfertigt. Aber kann man Männern blindlings gehorchen, 
die nur im Namen einer Partei reden, wenn ihre heutige Partei gebietet, die 
von gestern zu vernichten? Wo ist die Hoheit der Monarchien von Gottes 
Gnaden, welche der unwissenden Menge Ehrfurcht gebot? Es kann also keine 
Ehrfurcht, sondern nur Furcht, Scheu, Sorge fürs Leben oder etwa auch Ge- 
meinsamkeit von Interessen geben. Der alte Absolutismus fand in sich selbst 
seine Verteidigung; der neue findet sie in der Gewalt. 
AA
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Bolschewismus, Fascismus Und Demokratie. Hanfstaengl, 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.