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Die Theorie der Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Theorie der Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1028804180
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48229
Document type:
Monograph
Author:
Lepsius, Bernhard http://d-nb.info/gnd/11694563X
Title:
Deutschlands chemische Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Georg Stilke
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (107 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Theorie der Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

42 
Der technische Fortschritt erhöht die Arbeitsproduktivität bei 
allen Wirtschaftssystemen. Der Jäger von heute, der sich des 
weittragenden Gewehres bedient, der Fischer, der ebenfalls ver- 
vollkommnete Werkzeuge gebraucht, ebenso wie der Landwirt, 
der landwirtschaftliche Maschinen verwendet, sie alle erhalten 
bedeutend mehr Produkte, als der Urjäger mit seinem steinernen 
Werkzeug, oder als der Chinese, der seinen Acker mit primitiven 
Geräten bestellt. Dennoch wird kein moderner Landwirt auch 
mit den verbesserten Werkzeugen bei bedeutendem Bodenreich 
tum so hohe Ernten pro Flächeneinheit erhalten wie der Chinese, 
da er keine so intensive Kultur führen wird. — Der technische 
Fortschritt erhöht die Arbeitsproduktivität sowohl in der exten 
siven als auch in der intensiven Wirtschaft, hebt aber den Unter 
schied zwischen diesen Wirtschaftssystemen nicht auf. Wenn der 
Landwirt bei primitiven Werkzeugen 100 Doppelzentner Getreide 
auf jede Arbeitskraft in einer extensiven Wirtschaft und 70 Doppel 
zentner in einer intensiven Wirtschaft erhält, so wird die Arbeits 
produktivität im ersten Falle bei vervollkommneten Werkzeugen 
auf 200 Doppelzentner und im zweiten Falle bloß auf 140 Doppel 
zentner steigen. Daher strebt auch die Bevölkerung danach, 
trotz des technischen Fortschrittes den Boden extensiv auszu 
nutzen und geht zur intensiven Kultur nur bei Mangel an freiem 
Boden über. 
So treten in der Geschichte der menschlichen Gesellschaft in 
der Urproduktion zwei entgegengesetzte Tendenzen auf, die die 
wirtschaftliche Struktur beeinflussen: einerseits das Bestreben, 
sich zu zerstreuen, hervorgerufen durch das Sinken der 
Arbeitsproduktivität bei sukzessiven Arbeitsaufwänden auf der 
selben Bodenfläche; und andererseits die otwendigkeit, eine 
intensivere Kultur einzuführen, um aus demselben Boden mehr 
Produkte für die zunehmende Bevölkerung zu erhalten. Wie 
schon erwähnt, heben der technische Fortschritt und die Ver 
besserung der Agrikultur im allgemeinen den Unterschied 
zwischen der extensiven und intensiven Wirtschaft nicht auf. So 
hat auch der moderne, gewaltige technische Fortschritt die Ten 
denz zur Zerstreuung der Bevölkerung nicht neutralisiert, weil
	        

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Die Theorie Der Volkswirtschaft. Verlag von Arthur Kade, 1912.
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