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Methodische Einführung in die allgemeine Wirtschaftsgeographie

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Bibliographic data

fullscreen: Methodische Einführung in die allgemeine Wirtschaftsgeographie

Monograph

Identifikator:
1028805233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44741
Document type:
Monograph
Author:
Dove, Karl http://d-nb.info/gnd/116190957
Title:
Methodische Einführung in die allgemeine Wirtschaftsgeographie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (51 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Abschnitt. Geographie des Verkehrs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Methodische Einführung in die allgemeine Wirtschaftsgeographie
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt
  • II. Abschnitt
  • III. Abschnitt. Geographie des Verkehrs

Full text

§ 6. Geographische Grundlagen des Verkehrs usw. 
35 
weniger von den Durchschnittszeiten abweicht. Auf die langdauernde, 
aber in ihrer Dauer viel sicherer bekannte Störung des Wasserver 
kehrs vermag sich nun aber der an ihm interessierte Geschäftsmann 
viel leichter einzurichten, als auf Störungen, über deren vermutliche 
Dauer man ihm vorher überhaupt nichts Sicheres zu sagen weiß. 
Denn wollte er für eine Verfrachtung innerhalb Mitteleuropas mit der 
durchschnittlichen Periode der Eisbehinderung der Schiffahrt rechnen, 
so ist die Wahrscheinlichkeit, daß er durch eine etwa eintretende 
längere Zeit der Störung Schaden erleidet, hier erheblich größer als 
in dem zwar lange winterkalten, aber durch größere Regelmäßigkeit 
ausgezeichneten nordasiatischen Klimagebiet. 
Von den durch das Eis verursachten Störungen wenden wir uns 
denjenigen zu, die durch die wechselnde Wassertiefe, d. h. also durch 
die Schwankungen der Wasserzufuhr und der aus ihr hervorgehenden 
Wasserführung der Flüsse und Kanäle entspringen. Diese Schwan 
kungen sind am größten an der Polargrenze der Monsungebiete, d. h. 
in jenen Gegenden, in denen tropische Regenmengen und tropische 
Regenverteilung von einem Steppenklima abgelöst werden. Ströme 
in diesen Ländern kommen für den Verkehr nur dann in Betracht, wenn 
sie Zuflüsse aus verschiedenen, in diesem Falle also zumeist äquatorialen 
Ländern empfangen oder wenn diese ihnen die Schmelzwässer hoher 
Gebirge zuführen; das erste ist der Fall beim mittleren Niger und 
beim mittleren und unteren Nil, das zweite gilt z. B. beim Indus. 
Für die Flüsse jener Uebergangszone bietet der Oranjefluß in Süd 
afrika ein vortreffliches Beispiel, denn dieser Strom ist auch da, wo, 
wie in seinem Unterlauf, das Gefälle kein allzu großes Hindernis für 
den Verkehr bieten würde, wegen der Unregelmäßigkeit seiner Wasser 
führung nicht benutzbar. Während er im allgemeinen so seicht ist, 
daß er an vielen Stellen zu Fuß passiert werden kann, steigt er in 
der im Inneren herrschenden Regenzeit hier bisweilen in wenigen 
Stunden um 10 und mehr Meter. Aber auch diese riesigen Wasser 
massen verströmen schnell, so daß dieser echte Steppenfiuß für den 
Verkehr nur ein Hindernis und keine Förderung bedeutet. 
Es wäre verkehrt, anzunehmen, daß der ideale Zustand einer 
gleichmäßigen Füllung einer Wasserader nur durch die Niederschläge 
innerhalb ihres Zuflußgebietes bedingt ist. Freilich ist dies bei vielen 
von ihnen, namentlich bei manchen Strömen der Aequatorialzone, der 
Fall- Hier braucht nur an den Kongo erinnert zu werden. Dieser 
mächtige Strom ist darum von so außerordentlich hohem Wert für 
die afrikanische Binnenschiffahrt, weil sein Zuflußgebiet sich zu beiden 
Seiten des Aequators ziemlich weit ausdehnt und ihm somit während 
einer längeren Reihe von Monaten Wasser zuströmt, als dies z. B. 
bei dem Nil der Fall ist. Auch die Wasserstraßen der mittleren 
Striche der gemäßigten Zone unterscheiden sich in dieser Hinsicht 
sehr vorteilhaft von denjenigen der subtropischen Zone. So wird man 
den Satz begreiflich finden, daß, je verschiedenartiger die wasser 
spendenden Erscheinungen innerhalb eines Stromgebietes sind, um so 
höher auch die ihm zugehörigen Schiffahrtswege in ihrem Verkehrs 
wert eingeschätzt werden dürfen, 
Beispiel: Der Po verdankt seine außergewöhnliche Stellung unter den süd 
europäischen Strömen keineswegs nur dem Umstande, daß sein Zuflußgebiet ver 
hältnismäßig reiche Niederschläge empfängt. Vielmehr kommt ihm auch die Lage 
zu den seine Ebenen umrandenden Gebirgen in hohem Grade zugute. Bein eigenes 
3*
	        

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Methodische Einführung in Die Allgemeine Wirtschaftsgeographie. Verlag von Gustav Fischer, 1914.
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