Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

Kapitel II. Der Staatssozialismus. 
451 
huldigte, der davon sprach, die Macht der Regierung zu stärken und 
ihren wirtschaftlichen Einfluß zu erweitern. Um eine wirkliche Wandlung 
in der öffentlichen Meinung zu schaffen, mußten günstigere Umstände 
eintreten. Das war erst im letzten Drittel des Jahrhunderts der Fall,/und 
es war in Deutschland, wo dieser Umschwung sich vollzog. 
Er bestand, so scheint es uns, weniger in der Schaffung einer neuen 
Lehre als in der Verschmelzung einer doppelten Strömung älterer Ideen, 
die wir zunächst untersuchen müssen. 
Man sieht auf der einen Seite im Laufe des 19. Jahrhunderts eine 
Reihe von Volkswirtschaftlern, obgleich sie von den grundlegenden Ge 
danken Smith’s ausgegangen sind, dennoch das Prinzip des Laisser-faire 
nach und nach einschränken, seinen wissenschaftlichen Beweis nicht mehr 
als feststehend ansehen und in einer großen Zahl von Fällen die Ein 
mischung des Staates verlangen.-- — 
Auf der eineiTSeite findet man einige Sozialisten, die opportunistischer 
als die anderen sind. Auch wenn sie dem Privateigentum und der Pro 
duktionsfreiheit feindlich gegenüberstehen, so wollen sie doch schon jetzt 
and so schnell wie möglich eine Erleichterung des Elends der Arbeiter 
klasse herbeiführen. Zu diesem Zweck wenden sie sich an die bestehenden 
Regierungen. 
Der Staatssozialismus vollzieht die Vereinigung dieser beiden Strö 
mungen. Durch sein robustes Vertrauen in den geistigen Hochstand der 
Machthaber geht er etwas weiter als die Einen; von den Anderen trennt 
jhn seine Anhänglichkeit an das Privateigentum: aber die hauptsäch 
lichsten Punkte seines Programms entlehnt er den Einen wie den Anderen. 
Ls kommt daher zunächst darauf an, darzulegen, wie diese beiden Strö 
mungen sich gebildet haben. Später werden wir sehen, unter der Herr 
schaft welcher Umstände ihr Zusammentreffen sich vollzogen hat. 
§ 1. Die Kritik des Laisser-faire bei den Ökonomisten. 
Zunächst wurden die wirtschaftlichen Argumente des Laisser-faire 
seit Adam Smitii einer immer schärfer werdenden Analyse unterworfen. 
Line ununterbrochene Kette von Schriftstellern, die nicht Sozialisten 
"mren, haben im Laufe des 19. Jahrhunderts in seine Auffassungen Bresche 
gelegt und nachgewiesen, wie sehr die praktischen Schlußfolgerungen des 
großen schottischen Volkswirts die Tragweite seiner Beweise überschritten. 
Lür Adam Smith beruhte die Politik des Laisser-faire auf dem I nnzip 
'kr natürlichen Identität der privaten und der allgemeinen Interessen. 
Lr hatte nachgewiesen, daß die Konkurrenz selbsttätig die Preise auf das 
, 1Ve au der Produktionskosten erniedrigt, daß das Angebot sich durch 
e men automatischen Mechanismus der Nachfrage anpaßt, und daß die 
29»
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.