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Die Frau und die Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Die Frau und die Arbeit

Monograph

Identifikator:
1029343713
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-72101
Document type:
Monograph
Author:
Schreiner, Olive http://d-nb.info/gnd/118795457
Title:
Die Frau und die Arbeit
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (180 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Frau und der Krieg
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Frau und die Arbeit
  • Title page
  • I. Parasitimus
  • II. Parasitimus
  • III. Parasitimus (Fortsetzung)
  • IV. Die Frau und der Krieg
  • V. Geschlechtsunterschiede
  • VI. Einige Einwände
  • Contents

Full text

105 
nonen erzeugt, um sich gegenseitig zu töten, wir aber ha 
ben die Männer erzeugt, die töten und getötet werden! 
Wir haben zu allen Zeiten um enormen Preis die wich 
tigste Kriegsmunition geliefert, ohne die keine andere exi 
stiert hätte. 
Es gibt kein Schlachtfeld der Erde, noch hat es je eines 
gegeben, mit wieviel Erschlagenen es auch bedeckt sein 
mochte, das die Frauen des betreffenden Volkes, die es mit 
Kämpfern zu versorgen hatten, nicht mehr an Blut und 
Qualen gekostet hätte als die Männer, die da liegen. Wir 
sind es, die die Hauptkosten aller Menschen 
leben zahlen. 
Indem sie die Männer für das Blutbad der Schlachtfelder 
liefern, haben die Frauen nicht nur tatsächlich mehr Blut 
vergossen, und in den langen Monaten, die sie das Kind 
getragen und endlich unter Schmerzen geboren haben, 
mehr Qualen und Leiden ausgestanden als die Männer, 
die das Schlachtfeld bedecken; sondern sie haben in den 
langen Jahren, da sie die Kinder großzogen, so lange und 
geduldig Strapazen ertragen, wie sie kein schwer bepackter 
Soldat auf dem längsten Marsch ärger zu erdulden hatte. 
Und was das Sterben anlangt, so ist unter allen zivilisier 
ten Völkern die Wahrscheinlichkeit für die Frau, im Kind 
bett zu sterben, durchschnittlich unendlich größer als für 
den Mann die, auf dem Schlachtfeld zu fallen. 
Es gibt kaum eine Frau, ob sie nun Kinder geboren hat 
oder nicht, die über ein mit Gefallenen bedecktes Schlacht 
feld gehen könnte, ohne daß ihr der Gedanke käme: „Wie 
vieler Mütter Söhne! Wie viele Menschenleiber zur Welt 
gebracht, um nun hier zu liegen! Wie viele Monde von 
Mühsal und Leiden, bevor diese Glieder und Muskeln sich 
im Mutterleibe gestalteten, wieviel Stunden der Angst und 
Qual, damit Leben werde; wie viele Kinderlippen muß 
ten Leben saugen aus Mutterbrüsten — und all dies, da- 
mit nun diese Männer daliegen mit stieren Ausjänfeln, mit
	        

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Die Deutschen Hypotheken-Aktien-Banken. Aue, 1877.
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