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Die Frau und die Arbeit

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Bibliographic data

Contents: Die Frau und die Arbeit

Monograph

Identifikator:
1029343713
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-72101
Document type:
Monograph
Author:
Schreiner, Olive http://d-nb.info/gnd/118795457
Title:
Die Frau und die Arbeit
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (180 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Frau und der Krieg
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Frau und die Arbeit
  • Title page
  • I. Parasitimus
  • II. Parasitimus
  • III. Parasitimus (Fortsetzung)
  • IV. Die Frau und der Krieg
  • V. Geschlechtsunterschiede
  • VI. Einige Einwände
  • Contents

Full text

106 
gedunsenen Leibern, mit starren, blauen, geöffneten Lip 
pen, mit weggerissenen Gliedern — um einige Äcker mit 
Menschenfleisch zu düngen, daß im nächsten Jahr das Gras 
grüner oder Mohn und Heidekraut röter stehen, wo sie ge 
legen, oder der Sand der Ebene weißer schimmern wird von 
Totengebein 1“ Und wir rufen: „Nein, ohne unerbittliche Ur 
sache darf das nicht sein!“ Keine Frau, die wahrhaft Frau 
ist, wird je von einem Menschenleib sagen: „Er ist wertlos I“ 
Der Tag, an dem die Frau neben dem Mann ihren Platz 
in der Lenkung und Regelung der auswärtigen Angelegen 
heiten ihres Volkes finden wird, wird auch der Tag sein, 
der das Ende der Kriege als eines Mittels, mensch 
liche Streitfragen zu schlichten, verkündet. Kein Fanfaren 
schmettern und Bannerrauschen wird schließlich Frauen 
zu dem Wahnsinn verführen, rücksichtslos Leben zu zer 
stören oder vorsätzliches Töten mit einem anderen Namen 
als Mord zu beschönigen, ob es sich nun um das Schlach 
ten von Tausenden oder Einzelner durch Einzelne handelt. 
Und dies nicht etwa, weil die geschlechtlichen Funktionen 
der Mütterlichkeit notwendig eine tiefere moralische Ein 
sicht verleihen als die der Vaterschaft oder eine höhere 
Art sozialen Instinkts. Männer haben zu allen Zeiten eben 
so vornehm wie Frauen auf mancherlei Pfaden hochherzi 
ger Güte gewandelt und hinan zu höherem sozialen Emp 
finden; ja zu manchen Zeiten sind sie, als die Freieren 
und Höhergebildeten, weiter und kühner vorangeschritten. 
(Daß die Frau nicht etwa eine natürliche, allseitige mo 
ralische Überlegenheit gegenüber dem Manne oder einen 
höheren sozialen Instinkt als er besitzt, ist vielleicht am 
klarsten durch eine sehr unscheinbare, seltsame Tatsache 
bewiesen: Die zwei Ausdrücke, die, in fast allen Sprachen 
intime menschliche Beziehungen bezeichnend, die übelste 
antisoziale Bedeutung besitzen, haben beide das Wort 
„Mutter“ als Wurzel und bezeichnen weibliche Verwandte 
— die Worte „Schwiegermutter“ und „Stiefmutter“.)
	        

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Die Frau Und Die Arbeit. Eugen Diederichs, 1914.
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