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Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

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Bibliographic data

Full text: Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

Monograph

Identifikator:
1029343713
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-72101
Document type:
Monograph
Author:
Schreiner, Olive http://d-nb.info/gnd/118795457
Title:
Die Frau und die Arbeit
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (180 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Einige Einwände
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Griechischen und Römischen Rechte
  • Verhältnis des Römischen zum Deutschen Bergrecht
  • Die Bergbaufreiheit und die Allmende
  • Die Bergwerksabgaben
  • Waren die Bergwerke im Mittelalter ein rechtliches Zubehör zu Grund und Boden ?
  • Begriff der Regalien
  • Begriff des Bergregals
  • Begriff der Bergbaufreiheit
  • Über das Alter des Bergregals
  • Über den Beweis der Regalität der Bergwerke
  • Das Ungarische (Schemnitzer) Bergrecht
  • Das Böhmisch-Mährische Bergrecht
  • Das Sächsische (Freiberger) Bergrecht
  • Die schlesischen Goldrechte
  • Die Tyrolischen Bergwerksordnungen
  • Die Harzer Bergordnungen
  • Die Bergwerksordnungen für Admont
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Sachsen- und Schwabenspiegel
  • Bergregal und Bergbaufreiheit in England
  • Die Berggewohnheiten in der Grafschaft Derbyshire
  • Die rechtlichen Verhältnisse der Salinen im Mittelalter
  • Die Urkunden bei Böhlau, betreffend das Salzregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus den in § 22 aufgeführten Urkunden
  • Die Urkunden, betreffend das Metallregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus dem im § 24 besprochenen Urkunden
  • Das Bergregal, die Bergbaufreiheit und die Altgermanische Agrarverfassung
  • Die Fortentwicklung des Bergregals und der Bergbaufreiheit vom 14. bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts
  • Die Bergbaufreiheit, das Erstfinderrecht, der bergrechtliche Fund und die bergrechtliche Mutung im Verhältnisse zum Bergregale
  • Die rechtliche Natur der regalen Mineralien vor und nach der Verleihung. Das Bergwerkseigentum
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im heutigen Recht

Full text

i 7 8 
nur diese im Gefolge jenes aufgetreten ist 1 . Auch die Bergbaubetriebe, 
auf die Dopsch II 173 f. hinweißt, zeigen sich bei näherer Prüfung 
als solche, die regalherrlichen Ursprung haben. Dies ist ohne weiteres 
klar für die Goldgewinnung im Salzburgischen (königliche Verleihung 
von 908), die Eisengewinnung im Montafontale, in St. Gallen, im Breis 
gau, am Rhein und im Lewantale, ferner für die Salzgewinnung im 
Gebiet von Salzburg, Fulda, Lothringen und Salzungen. Dopsch II 
175 f. nimmt nun anscheinend an, daß die Anteile an Salinen den 
Grundeigentümern als solchen gehört haben. Dies trifft nicht zu. Die 
Solquelle liegt nicht auf mehreren Grundstücken, sondern nur 
unter einem. An dieser einen Stelle (unter Tage) wird sie gefaßt, zu 
Tage gehoben und das zu Tage gehobene Salzwasser in irgendwelche 
(Siede-) Häuser geführt und dort in Pfannen auf Salz versoffen. Die 
Siedeberechtigten haben Bezugsrechte auf das Salzwasser, ideelle Anteile 
aus der einen Salzquelle. Die Siedehäuser und die Salzpfannen standen 
meist im Privatbesitz. Die Könige pflegten mit ihnen bzw. ideellen 
Anteilen an der Salzquelle oft Geistliche zu belehnen, s. oben S. 170. 
Die Urkunden, betreffend das Metallregal bis zum Jahre 1300. 
§ 24. Wie bereits früher erwähnt wurde, wird von mehreren 
Seiten angenommen, daß sich das Salzregal nicht zugleich mit dem 
Regale an den Metallen gebildet habe. Deshalb erscheint es geboten, 
die über die Regalität der Metalle handelnden Urkunden besonders 
zu behandeln, wobei es nicht ganz zu vermeiden ist, daß schon be 
sprochene Urkunden noch einmal aufgeführt werden. 
Die erste Urkunde, welche die Regalität der Metalle widerlegen 
soll, ist angeblich von einem im 7. Jahrhunderte lebenden Herzog 
Adalrich ausgestellt worden. Dieser soll das Kloster Ebersheim-Münster 
gestiftet und ihm bei der Stiftung auch das jus naule cum investigalione 
auri verliehen haben 1 2 . Wie Wagner angibt, soll sich jene Urkunde 
1 Es ist auch communis opinio im gemeinen Recht, daß sich die Frei 
erklärung des Bergbaues auf Steinsalz und Solquellen nicht erstreckt habe und 
daß das Recht auf die Salzgewinnung nur durch landesherrliche Spezialverleihung 
habe erworben werden können. (Laband in der Zeitschrift für Bergrecht Bd. 20 
S. 34. Maurenbrecher, Deutsches Privatrecht I § 291. Walter, Deutsches Privat 
recht § 165. Gengier, Deutsches Privatrecht I § 83. v. Gerber, Deutsches Privat 
recht § 98. Weiss, System des deutschen Staatsrechts S. 857. Zachariae in 
Reyschers Zeitschrift Bd. 13 S. 372 f.) 
2 Wagner, Über den Beweis der Regalität deutschen Bergbaues, Beilage II 
S. II. Walter, Deutsche Rechtsgeschichte § 126.
	        

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Zur Geschichte Und Theorie Des Bergregals Und Der Bergbaufreiheit. J. Bielefelds Verlag, 1916.
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