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Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Monograph

Identifikator:
1029904286
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63374
Document type:
Monograph
Author:
Vogel, Walther http://d-nb.info/gnd/11746435X
Title:
Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
  • Title page
  • I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
  • II. Die Kontinentalsperre
  • III. Die Annektion
  • IV. Die Befreiung

Full text

10 
Argwohn der Städte in dieser Hinsicht auf Preußen, Dänemark 
und Hannover abzulenken, die ja in der Tat die hanseatische 
Selbständigkeit viel unmittelbarer bedrohen zu können schienen. 
Umringt von solchen Gefahren, setzten die Hansestädte ihre ganze 
Hoffnung auf die Eifersucht der sie umgebenden Mächte und auf 
den Schutz Frankreichs; gern kehrten sie im diplomatischen Verkehr 
mit diesem die republikanische Verfassung der eigenen Gemein 
wesen heraus. Das nächste und fast stets von Erfolg gekrönte 
Streben der französischen Politik ging aber dahin, sich einstweilen 
den wohlwollenden Schutz dieser „schwachen Kinder, die der hilf 
reichen Hand bedurften" (Reinhard 1797) tüchtig bezahlen zu 
lassen. Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Ereignisse an 
der nordwestdeutschen Küste seit 1795 wird uns lehren, welche 
Ergebnisse das Widerspiel der hansischen Neutralitätspolitik und 
der Schachzüge der französischen Diplomatie zeitigte, die letzten 
Endes doch auf die Sperrung der Strommündungen abzielten. 
Die Besetzung Bremens und Cuxhavens durch hannoversche 
und englische Truppen 1795 gab den Hansestädten zum ersten 
Male einen Vorgeschmack, was sie im Kamps der Großmächte zu" 
vergewärtigen hatten. Bremen benutzte nun die Friedensverhand- 
lungen zu Basel, um sich des französischen Schutzes gegenüber- 
englischen Gewalttätigkeiten zu versichern, aber die beiden anderen 
Städte wollten damals noch von einer direkten Anlehnung an 
Frankreich nichts wissen. Diesem Zwiespalt hatte es Bremen zu 
danken, daß es von den Streitigkeiten um die Anerkennung des 
Gesandten Reinhard nicht unmittelbar betroffen wurde, die damit 
endeten, daß Hamburg die Summe von 5 Bkillionen Livres opferte 
und damit das von Frankreich zur Vergeltung auf seine Schiffe 
gelegte Embargo ablöste. Wie ermähnt, waren seit 1795 Gerüchte 
über eine drohende Besetzung und Sperrung der Strommündungen 
durch Frankreich verbreitet. Zum Schutze der norddeutschen Neu 
tralität zog Preußen mit einigen anderen Reichsständen eine mili 
tärische Demarkationslinie. Auch die Hansestädte mußten dieser 
im Anschluß an die niedersächsische Kreisverfassung gebildeten 
„Neutralitäts-Associaton" beitreten, der sie es in der Tat zu ver 
danken hatten, daß die französischen Jnvasionsplüne unausgeführt 
blieben. Die militärischen Maßnahmen Preußens riesen aber aufs 
neue in den Hansestädten Befürchtungen vor einer Aimektion durch
	        

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Die Hansestädte Und Die Kontinentalsperre. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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