Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Monograph

Identifikator:
1029904286
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63374
Document type:
Monograph
Author:
Vogel, Walther http://d-nb.info/gnd/11746435X
Title:
Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Kontinentalsperre
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Elftes Buch
  • Zwölftes Buch
  • Dreizehntes Buch

Full text

Verfall des deutschen Einflusses nach außen, Ruin im Innern. 481 
alten Einheit. Die merkantilen Gegensätze zwischen den West⸗ 
städten und den Oststädten blieben nicht bloß, sie vergrößerten 
sich, und von einer Herrschaft über die Ostsee, geschweige denn die 
Nordsee war trotz des augenblicklichen Erfolges in England nicht 
mehr die Rede. Immer weiter drangen Holländer und Engländer 
in die Ostsee ein, immer mehr wurde der östliche Überlandverkehr 
von den feindlichen Mächten Polen und Litauen abhängig; 
und je mehr sich die Handelsbeziehungen der livischen, preußischen 
und wendischen Städte, soweit sie den Osten noch beherrschten, 
spezialisierten, um so mehr traten sie unter sich in feindlichen 
Gegensatz. Die livischen Städte rissen den russischen Handel an 
sich; sie allein beanspruchten, neue Ordnungen fur den Petershof 
zu Nowgorod zu erlassen. Die preußischen Städte hielten fest am 
englischen Handel; Differenzen, deren Austrag diesen zu treffen 
drohte, wurden von ihnen gescheut. Zudem wurden sie, schon 
in den letzten selbständigen Zeiten des Ordens, immer mehr 
Territorialstädte; als dann gar das Ordensland polnisch ward 
oder wenigstens polnischer Oberhoheit sich fügte, war für die 
Ostseepolitik das polnische Interesse ein wichtiger Faktor. So 
standen je länger je mehr die wendischen Städte für sich; die 
Hanse schrumpfte auf sie zusammen. Wie hätten nun sie allein 
noch der Macht der nordischen Reiche widerstehen sollen? Schon 
die Regungen der fürstlichen Gewalten in Deutschland um die 
Mitte des 15. Jahrhunderts erfüllten sie mit Schrecken. So 
waren sie auf diejenige politische Stellung im Ostseegebiete zurück⸗ 
gedrängt, die sie etwa um die Wende des 18. und 14. Jahr⸗ 
hunderts eingenommen hatten; ruhig mußten sie es mit an⸗ 
sehen, als der Dänenkönig im Jahre 1469 Schleswig-Holstein 
an sich riß, und einspruchslos ließen sie es zu, daß sich derselbe 
—R— 
Frankreich als ihren Schutzherrn aufspielte. 
Immerhin aber blieben wenigstens die wendischen Städte 
nebst einem Anhang binnenländischer Städte in Niedersachsen 
und Westfalen noch auf etwa eine Generation hin meist unter sich 
einig. In ihrem engeren Kreise waren sie auch nach 1460 noch 
kräftiger Handlungen fähig; mit Erfolg hielten sie namentlich 
Lamprecht, Deutsche Geschichte. IV. 31
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.