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Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Monograph

Identifikator:
1029904286
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63374
Document type:
Monograph
Author:
Vogel, Walther http://d-nb.info/gnd/11746435X
Title:
Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Befreiung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
  • Title page
  • I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
  • II. Die Kontinentalsperre
  • III. Die Annektion
  • IV. Die Befreiung

Full text

A 
— 56 — 
Regiment hatten vorbereiten wollen, fielen als Opfer ihres Eifers, 
auch unter den friesischen Bauern wurde ein furchtbares Straf 
gericht gehalten. In Hamburg hatte der Senat die Verteidigungs 
maßregeln nicht mit dem entschlossenen Ernste betrieben, wie sie 
die Lage erfordert hätte. Am 30. Mai war die Stadt wieder 
in französischen Händen und bekam nun die Rache für den vor 
zeitigen Befreiungsjubel zu fühlen. Die enorme Strafkontribution 
von 48 Millionen Franken wurde über sie verhängt und mit 
schonungsloser Härte eingetrieben; das ebenfalls wieder besetzte 
Lübeck kam mit 6 Millionen davon. In wenigen Monaten schuf 
Davout Hamburg zu einer Festung ersten Ranges um, und 
während Bremen im Oktober, Lübeck im Dezember, diesmal end 
gültig, die französischen Truppen abziehen sahen, hatten die un 
glücklichen Bewohner Hamburgs noch die Leiden des Belagerungs 
winters 1813/14 zu überstehen. Die letzte französische Regierungs 
maßregel, die den Hamburger Handel traf, war die, freilich durch 
den Zwang der Umstände erklärliche, Entnahme der Barbestände 
aus der Hamburger Bank in Höhe von 7Vs Millionen Mark Banko. 
Erst am 28. April 1814, vier Wochen nach dem Einzug der 
Alliierten in Paris, flatterte die weiße Fahne auf dem Michaelisturm. 
Der Befreiung folgte die Wiederaufnahme des Handels auf 
dem Fuße. Am 13. Mai wurde die Börse, die während der Be 
lagerung als Pferdestall gedient hatte, wieder eröffnet, am 17. 
langte das erste fremde Schiff, die englische „Amalia" von Hüll 
im Hafen an, und in der letzten Maiwoche liefen bereits 59 Schiffe 
von See her ein. In Bremen war die Schiffahrt schon im No 
vember 1813 wieder eröffnet worden. Die ungeheuren Vorräte 
an Kolonialwaren und englischen Fabrikaten, die auf Helgoland, 
den Kanalinseln, zuletzt auch in Bremen aufgestapelt worden waren, 
flössen nun »ach Hamburg ab und fanden bei zunächst sehr hohen, 
später sinkenden Preisen raschen Absatz. Allmählich kamen die 
alten Handels-Institutionen wieder in Gang, am Ende des Jahres 
waren annähernd die normalen Handelszustände hergestellt, die 
Ausnahme-Konjunktur konnte als überwunden gelten. 
Es bleibt uns noch die Frage nach den Gesamtwirkungen 
und den dauernden Folgen der Kontinentalsperre für die Hanse 
städte zu beantworten. Von den ungeheuren Verlusten, die die 
Städte seit 1803 erlitten hatten, und die allerdings nur zum Teil
	        

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Banking Standards under the Federal Reserve System. A. W. Shaw Company, 1928.
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