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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1030856788
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60520
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Halberstadt
Publisher:
H. Meyer's Buchdruckerei, Abteilung Verlag
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (91 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

12 Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre. 
geseufzt hat — Arbeit des Sklaven, Arbeit des Leibeigenen — 
und selbst in neuerer Zeit und bis vor kurzem, die Arbeit des 
Lohnangestellten. 
Aber das Problem wird verwickelt dadurch, daß es ebenso 
mit der freien Arbeit steht. Der Beweis ist die Einrichtung 
der Sklaverei an sich. Es ist klar, daß die Alten, die die 
Sklaverei aufgebracht haben, freie Menschen waren, und 
wenn sie auf den Gedanken verfallen sind, andere für sich 
arbeiten zu lassen, so geschah das, weil sie selbst Widerwillen 
gegen die freie Arbeit empfanden. 
Sie wollten sich der Frohnarbeit entziehn, ebenso wie vor 
einem halben Jahrhundert, bei der militärischen Aushebung, 
die reichen Leute sich Stellvertreter bezahlten, die den Militär 
dienst an ihrer Statt ableisteten. 
Man hat sich gefragt, ob man nicht die Arbeit des Men 
schen zu einer Art normaler Betätigung machen könnte, zu 
einer Freude. Sully-Prudhomme hat gesagt: 
Wenn ich Gott wäre, 
Würden die schönen Früchte ohne Schale reifen. 
Die Arbeit würde nur noch ein Spiel sein, 
Und wir würden nur noch tätig sein, um unsere 
Kräfte zu spüren — 
Wenn ich Gott wäre. 
Nun, wenn ich Gott wäre, würde ich mich zweimal be 
denken, ehe ich diesen Wunsch des Dichters befriedigen würde. 
Ich _ wäre nicht sicher, daß ich der Menschheit einen Dienst 
erwiese, wenn ich aus der Arbeit „ein Spiel" machte, und 
sogar nicht, wenn ich sie zu einer einfachen natürlichen 
Funktion machte, wie die der Tiere. 
Beachten wir in der Tat, daß diese Idee der Pein, des 
Zwanges, die mit der Arbeit verbunden ist, die Quelle der 
Kultur selbst gewesen ist. Sie ist das Gesetz der Welt gewesen, 
denn dank dieser Idee, gerade weil er nicht zu arbeiten liebt, 
sucht der Mensch mit allen Mitteln — Ausnutzung der Natur 
gesetze, Maschinen, Zusammenschluß, Arbeitsteilung — seine 
Pein zu verringern (das nennt man das Gesetz der geringsten 
Kraftanstrengung, oder in gelehrteren Ausdrücken, das hedo 
nistische Prinzip, welches die Grundlage der ganzen Volkswirt 
schaft bildet). Wie man es sehr gut ausgedrückt hat, der Mensch 
arbeitet wunderbar, um sich von der Arbeit zu drücken — 
gerade wie man gehört hat, daß man den Weltkrieg 
geführt habe, um keinen weiteren Krieg führen zu 
müssen — aber der Mensch scheint dabei keinen besseren Erfolg
	        

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Anfangsgründe Der Volkswirtschaftslehre. H. Meyer’s Buchdruckerei, Abteilung Verlag, 1925.
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