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Das Hotel- und Gastgewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Das Hotel- und Gastgewerbe

Monograph

Identifikator:
1031936459
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-64150
Document type:
Monograph
Title:
Denkschrift betreffend die Neuregelung der handelspolitischen Beziehungen Deutschlands zu den Vereinigten Staaten von Amerika
Place of publication:
Berlin
Publisher:
[Mitteleuropäischer Wirtschaftsverein in Deutschland]
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (89 Seiten 4"(8"))
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Hotel- und Gastgewerbe
  • Title page
  • Contents
  • 1. Auftakt
  • 2. Der Wert zielbewußter Propaganda
  • 3. Was bezweckt die Reklame?
  • 4. Vom Wert der Zeitungsreklame
  • 5. Welche Zeitungen und Zeitschriften wähle ich für meine Propaganda?
  • 6. Die technische Gestaltung des Inserats
  • 7. Die Anzeige im Restaurantbetrieb
  • 8. Der Reim in der Reklame
  • 9. Die Zeitstrophe in der Reklame
  • 10. Vorsicht! Der Setzkasten ist oft des Inserenten Feind
  • 11. Groteske Reklame durch orthographische Schnitzer
  • 12. Dauerwerbung durch das Kennzeichen
  • 13. Gemeinschaftsreklame der Hotels mit dem Kurort
  • 14. Kombinierte Anzeigereklame
  • 15. Ausnützung technischer Betriebseinrichtungen und die Reklame dafür
  • 16. Kollektivpropaganda durch korporative Vereinsreklame
  • 17. Die Anzeige auf dem gastgewerblichen Arbeitsmarkt
  • 18. Der Inserent und der Zeitungsverleger
  • 19. Der "Blickfang"
  • 20. Propagandawinke für ein ungenügend besuchtes Hotel
  • 21. Der illustrierte Faltprospekt
  • 22. Der Wert guter und die Schädlichkeit schlechter Werbeschriften
  • 23. "Unzweckmäßige" und "richtige" Formate der Werbeschriften
    23. "Unzweckmäßige" und "richtige" Formate der Werbeschriften
  • 24. Die illustrierte Werbebroschüre
  • 25. Unzweckmäßige Werbebroschüren privater Verleger
  • 26. Aparte, nicht schablonenhafte Werbemittel
  • 27. Eine nicht alltägliche Broschüre
  • 28. Hotelbroschüren für Autotouren und Schlittenfahrten
  • 29.Feuilletonistische Werbung für einen Kurort und ein Kur-Hotel
  • 30. Feuilletonistische Werbung für ein Großstadthotel
  • 31. Feuilletonistische Werbung für ein mondänes Gesellschafts-Etablissement
  • 32. Groteske Werbung für ein hypermodernes Hotel
  • 33. Die Kofferetikette als reisender Propagandist
  • 34. Die Kofferetikette und das Abziehplakat
  • 35. Die heitere oder satirische Episode in der Kurortwerbung
  • 36. Ausnützung der Gelegenheiten
  • 37. Propaganda durch Mediziner
  • 38. Studienreise der Ärzte
  • 39. Wissenschaftliche Studienreisen
  • 40. Erholungsreisen und Reisestipendien als Belohnung
  • 41. Ferien für Jugendliche
  • 42. Wie und wann wirkt und wirbt das Plakat?
  • 43. Anregungen und praktische Beispiele für Preisausschreiben und Wettbewerbe
  • 44. Die Preiskonkurrenzen beim Sommersport
  • 45. Die Preiskonkurrenzen beimWintersport
  • 46. Verhängnisvolle Wettbewerbe und Preisausschreiben
  • 47. Wissenschaftliche Sportwochen oder Sporttage
  • 48. Die Mitarbeit der Schriftsteller und Journalisten
  • 49. Journalistische Studienfahrten
  • 50. Vaterländische Werbemethoden
  • 51. Gefährliche Indiskretionen bei der Werbung
  • 52. Briefpapier als Werbehelfer
  • 53. Der Briefumschlag als Werber
  • 54. Die Propagandawirkung des Namens
  • 55. Ein internationales Wert-Kennzeichen für Hotels
  • 56. Wie fessele ich meine Gäste?
  • 57. Die Werbung für das eigene Hotel-Restaurant
  • 58. Die Schlüssel-, beziehungsweise Zimmerkarte als Werber
  • 59. Ein kleiner, aber fleißiger Propagandist: die Ansichtskarte
  • 60. Der Sprechbrief
  • 61. Gästewerbung durch Briefe
  • 62. Der Auslands-Werbebrief
  • 63. Propagandamöglichkeiten
  • 64. Stadtwappen und Reklame
  • 65. Wann "empfiehlt" sich die Empfehlungskarte?
  • 66. Die Farbe in der Reklame
  • 67. Das gute Lichtbild als Propagandahelfer
  • 68. Wichtige Kleinigkeiten im gepflegten Hotelzimmer sind ausgezeichnete Werbehelfer
  • 69. Werbeprogramm eines großen internationalen Kurortes und Sportplatzes
  • 70. Arbeitsprogramm eines Kurort-Werbefachmannes
  • 71. Der Kurdirektor
  • 72. Fremdenverkehrsvereine
  • 73. Das Kaffeehaus in seiner Heimat
  • 74. Der Wert persönlicher Beziehungen
  • 75. Wie sorge ich für mein und ein gutes Andenken?
  • 76. Die Propaganda im Ausland
  • 77. Bilder, die in Amerika gefallen und werbend wirken
  • 78. Vom Wohltun
  • 79. Die Modenschau im mondänen Hotel
  • 80. Der Propagandawert von Kongressen und Ausstellungen
  • 81. Der Ruhetag der Frauen
  • 82. Die Werbeaktion "Der aufmerksame Ehemann"
  • 83. Das "Wochenende" und seine Organisierung
  • 84. Nach dem Theater. - Nach der Abendunterhaltung
  • 85. Eine kleine Werbekampagne anläßlich eines besonderen Ereignisses
  • 86. Der Rundfunk als Werber
  • 87. Propaganda durch den Film
  • 88. Proteste gegen Filmreklame im Theater
  • 89. Reklame durch Licht
  • 90. Die Reklame an der Landstraße
  • 91. Die negative Reklame
  • 92. Der geschulte Reklamefachmann
  • 93. Die Anzeigenzentrale des Reichsverbandes der Deutschen Hotels, Restaurants und verwandter Betriebe E. V.
  • 94. Die Reichszentrale für Deutsche Verkehrswerbung
  • 95. Die Fremdenverkehrskommission der Bundesländer Wien und Niederösterreich
  • 96. Die Schweizer Verkehrszentrale
  • 97. Die italienische U-N-I-T-I
  • 98. Die italienische ENIT
  • 99. Der Verband Deutscher Reklamefachleute E. V.
  • 100. Die Tätigkeit der Annoncenexpeditionen
  • 101. Schutz vor zudringlichen Anzeigenwerbern und zweifelhaften Reklameunternehmungen
  • 102. Tricks wilder Adreßbuchunternehmer
  • 103. Versand der Werbeschriften
  • 104. Erfolgskontrolle der Propagandamaßnahmen
  • 105. Reisebureaus sowie Hotel- und Fremdenverkehrs-Werbung
  • 106. Adressen von Reise- und Verkehrsbureaus
  • 107. Adressen von Konsulaten
  • 108. Ausklang

Full text

462 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
Diese Behauptung ist etwas überstürzt; sie drückt sich um den ge 
wichtigsten Einwurf herum, denn die angeblich gleichmäßige Bedürfnis 
reihe, von der uns Rodbertüs spricht, besteht nur in seiner Einbildung. 
In Wirklichkeit gibt es eine kleine Anzahl von Kollektivbedürfnissen und 
eine unendliche Mannigfaltigkeit von Einzelbedürfnissen. Das „soziale Be 
dürfnis“ ist nur ein unbestimmter Ausdruck, um zur gleichen Zeit beides zu 
bezeichnen. Die einfachste Beobachtung zeigt uns bei jedem Individuum 
eine besondere Reihe von Bedürfnissen und Neigungen. Wenn man die 
Produktion auf ein angebliches „soziales Bedürfnis“ gründet, so bedeutet 
dies tatsächlich die Abschaffung der Freiheit des Verbrauchs und der 
Nachfrage. Es läuft auf dasselbe hinaus, als ob die Gesellschaft allen 
Menschen eine willkürliche Skala von zu befriedigenden Bedürfnissen vor 
schreiben und aufzwingen würde. Das Heilmittel Rodbertüs’ würde 
daher schlimmer als das Übel sein. 
Die Beweisführung Rodbertüs’ ist aber nicht mit der Gegenüber 
stellung von „sozialem Bedürfnis“ und „wirksamer Nachfrage“ erschöpft- 
Es genügt auch nicht, diesen Gegensatz festzustellen. Er muß erklärt 
werden. Warum lassen sich die Produzenten von der Nachfrage und nicht 
von dem Bedürfnis leiten? Er antwortet, dies beruhe darauf, daß die 
Besitzer der Arbeitsmittel unter der heutigen Ordnung ihre Produktion 
nur im Hinblick auf ihr eigenes Interesse einrichten. Ihr Interesse liege 
nun darin, ihre Produktionsmittel auf die Erzeugung derjenigen Gegen 
stände zu verwenden, die ihnen den größten Nettoertrag bringen. Die 
Rentabilität und nicht die Produktivität (nämlich die zur Befriedi 
gung des sozialen Bedürfnisse, bestimmten Erzeugnisse) interessiert sie- 
„Sie veranlassen irgendwelche Produktion überhaupt nicht mehr zum 
Zweck der Deckung des Nationalbedürfnisses, sondern weil sie ihnen 
Rente, Gewinn verheißt“ (Kapital, S. 143). 
Dieser Gegensatz zwischen der Rentabilität und der Produktivität 
ist bedeutsam genug, um einen Augenblick dabei zu verweilen. Schon 
Spsmondi hat darauf hingewiesen, der, wie wir wissen, das Streben nach 
dem Nettoertrag dem nach dem Bruttoertrag gegenüber stellt. Zahlreiche 
Schriftsteller haben sich seitdem mit dieser Frage beschäftigt. In der 
Geschichte der Doktrinen spielt sie daher eine bedeutende Rolle 1 )- 
') Die Frage des Netto- und des Bruttoertrages ist eine der wesentlichen Be 
schäftigungen der Volkswirtschaftler dieser Zeit. Vidal (Röpartition des richesses, 
Paris 1846, S. 219), und Ott (Traitfi d’6*eonomie sociale, 1851, S. 95ff.) bestehen 
nachdrücklich darauf. Seitdem haben sie Cournot, Dühring und weiterhin Effert* 
und Landry von neuem in Angriff genommen. Die meisten definieren „Produktivität' 
in verschiedener Weise (wenn sie sich überhaupt zu einer Definition herbeilassen), 
so daß es in Wirklichkeit nicht dieselbe Frage ist, die sie behandeln. Bei Rodbertüs 
hat, wie wir im Texte zeigen werden, das Wort Produktivität einen zu unbestim 1 » 6 ® 11 
Sinn, um überhaupt als Grundlage einer Diskussion dienen zu können. In Wirklich' 
keit^ist in einer auf der Arbeitsteilung beruhenden Produktionsordnung die R eI1 '
	        

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Oeuvres Complètes. Guillaumin, 1847.
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