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Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

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Bibliographic data

fullscreen: Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

Monograph

Identifikator:
1042018391
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-81635
Document type:
Monograph
Title:
Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
V, 362 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Öffentliche Versicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wert und Kapitalprofit
  • Title page
  • Contents
  • I. Das Problem
  • II. Der statische Preis
  • III. Der Kapitalprofit
  • IV. Antikritische Nachlese

Full text

Bo 
tionem der Lohn eines durchschnittlich Qualifizierten. Denn 
eher hört der Konkurrenzkampf nicht auf, als bis sämtliche Vor- 
teile im Preiskampf nivelliert sind, die den begünstigten Produ- 
zenten überhaupt abgejagt werden können; und das sind eben alle 
solche, die weder der höheren Qualifikation noch einer Monopol- 
stellung verdankt sind. 
Wenn, wie mir Amonn entgegenhält, ein unterdurchschnitt- 
lich qualifizierter Produzent auf der Anbaugrenze sitzt, so muß er 
sich mit dem Preise begnügen, den die durchschnittlich qualifizierten 
Kollegen haben; d. h, er wird einen geringeren Arbeits- oder 
Unternehmerlohn erwirtschaften, weil er als unterqualifiziert weniger 
oder geringere Produkte zu Markte führt. Würde er etwa auf die 
Dauer, d. h. in der Statik, das volle Einkommen eines durch- 
schnittlich qualifizierten Gewerbetreibenden erwerben, so würden 
alle anderen landwirtschaftlichen Produzenten entsprechend ihrer 
demgegenüber höheren Qualifikation mehr als die industriellen 
Gleichqualifizierten erwerben: und das widerspricht der Voraus- 
setzung von der Gleichheit der Einkommen. Genau dasselbe gilt 
von den Grenzminenarbeitern. 
Es bleibt dabei: in der Statik ist — rein analytischer Satz! 
— jeder Grenzproduzent durchschnittlich qualifiziert. Er hat das 
Einkommen Z, und alle anders qualifizierten Konkurrenten haben 
den ihrer Qualifikationsstufe entsprechenden Zuschlag +g oder 
Abschlag — g. 
Und es bleibt daher dabei, daß der durchschnittlich Qualifi- 
zierte ohne weiteres festgestellt werden kann, wenn man einen 
Grenzbetrieb feststellt. Daß das real unmöglich ist, weil die Statik 
nur eine methodische Fiktion und keine Realität ist, habe ich selbst- 
verständlich immer wieder mit äußerster Schärfe ausgesprochen; aber 
es bedeutet nicht den geringsten Einwand gegen unsere Rech- 
nungsmethode, die ja nicht dazu da ist, um im einzelnen Fall ein 
gegebenes Einkommen exakt bis auf Mark und Pfennig abzuleiten, 
sondern der die Aufgabe gestellt ist, das Gesetz für die uns ge- 
gebenen, quantitativ bestimmten, klassenmäßigen Verschiedenheiten 
des Einkommens in den großen Bevölkerungsgruppen aufzufinden. 
Amonn fordert von mir eine Präzision der Bestimmungen, 
die in mehr als hundert Jahren niemand von den Meistern der 
Deduktion, von einem Ricardo oder Thünen, gefordert hat. 
Aber ich bin auch dafür gewappnet. Ich kann ihm die theoretische 
Methode angeben, durch die er in der Statik einen Grenzbetrieb 
im strengsten Sinne des Wortes, d. h. einen solchen auffinden kann, 
J4
	        

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Wert Und Kapitalprofit. Fischer, 1926.
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