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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

148 
Dr. M. J. Bonn. 
In einzelnen Teilen der Kapkolonie ist die Eingeborenenbevölkerung 
in 13 Jahren um 38 o/o gewachsen. Neue Lebensmöglichkeiten müssen 
geschaffen werden. Es beginnt die Zusammenballung eingeborener 
Arbeitermassen unter Zuhilfenahme europäischen Kapitals, und be 
wußt oder unbewußt greift die europäische Arbeitsordnung ln das 
Leben der stationärsten Völker ein und rüttelt sie aus dem Her 
kommen auf. Der Bahnbau und die Fabrik zerstören die alten 
Formen, und keine Kunst, kein Herrscherwille vermag sie wieder 
aufzubauen. Im konservativsten Lande der Welt, in Indien, bestehen 
heute 237 Baumwollspinnereien und Webereien und 60 Jutefabriken. 
Sie beschäftigen täglich im Durchschnitt 231 850 bzw. 204104 Per 
sonen. Die Juteindustrie und ein großer Teil der Baumwollindustrie 
ist mit englischem Kapital begründet; ein eingeborenes Unter 
nehmertum ist aber im Entstehen. Vor einigen Jahren ist ein 
großes Eisen- und Stahlwerk mit einem ausschließlich indischen 
Kapital von 1 545 000 £ begründet worden. Neben dieser wirtschaft 
lichen Umgestaltung, ja, in vielen Fällen ihr vorauseilend, wird eine 
Umwandlung des eingeborenen Geisteslebens fühlbar. Auch wo man 
versucht hat, die Eingeborenen «national» zu unterrichten und ihre 
Geistesbildung auf der Grundlage ihrer nationalen Vergangenheit 
zu entwickeln, läßt sich der Einfluß europäischer Gedanken nicht 
abweisen. Es erwacht gerade bei den tüchtigsten und intelligen 
testen Eingeborenen der Drang, es dem Europäer gleichzutun, der 
Wunsch, ihm zu beweisen, daß man ihm auf dem eigenen Felde ge 
wachsen sei. Dazu kommt die Notwendigkeit, die Verwaltung, sei 
es auch in bescheidenem Maße, mit den Hilfsmitteln europäischer 
Technik zu führen. Will man die Beamtenschaft nicht ausschließlich 
auf Europäer beschränken, so muß man die Eingeborenenelemente 
auf den Staatsdienst vorbereiten und bis zu einem gewissen Grade 
europäisieren. Man richtet Examina für sie ein, deren Ablegung die 
Beamtenlaufbahn eröffnet; man muß in diesen Prüfungen eine ge 
wisse Kenntnis des europäischen Wissens voraussetzen, und man muß 
Einrichtungen zu dessen Erlernung treffen. Der Europäer zwingt 
dem Eingeborenen nicht länger sein Wissen auf; der Eingeborene 
fordert heute seine Vermittlung. Es findet bald ein mächtiger Zu 
strom zu allen Ämtern statt, der als Ansporn zu weiterer Europäisie- 
rung dient. So kommen heute auf 1 250000 Beamte in Indien nur 
noch etwa 5000 Europäer. Dabei bleibt der ganz- oder halbgebildete
	        

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Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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