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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

12 
Dr. Rudolf Leonhard. 
schützt, mit seinen ausgedehnten Küsten und Häfen der Invasion des 
Auslandsimports offen da, so daß namentlich die Hafenplätze ver 
kehrstechnisch leichter und billiger von Argentinien und der Union 
aus als vom Inland her zu erreichen sind. Ebenso begünstigen die 
englischen Eisenbahnen mit ihren Tarifen mehr den Import von 
der Küste ins Innere als vom Innern zur Küste. Das mag vielen un 
patriotisch erscheinen, liegt aber in der ganzen Art des englischen 
Eisenbahnwesens. Im Gegensatz zu Deutschland, wo die Bahnen fast 
sämtlich verstaatlicht und zu öffentlich-rechtlichen Unternehmungen 
geworden sind, die trotz alles Fiskalismus doch im allgemeinen für 
den öffentlichen Nutzen arbeiten, sind die englischen Bahnen sämtlich 
private Aktiengesellschaften, die den Aktionären einen möglichst 
hohen Gewinn ausweisen müssen. Nun münden in die Häfen, die 
Einfallspforten des überseeischen Imports, meist mehrere Linien 
gleichzeitig, die miteinander scharf konkurrieren und durch 
gegenseitigesUnterbieten möglichst viele Schiffsfrachten zu erhalten 
suchen. Sie gewähren also dem Import ermäßigte Tarife und 
halten sich hierfür schadlos an der einheimischen Landwirtschaft, 
die ihre Produkte an den Zwischenstationen einladen muß, wo dann die 
Fracht durch keine Konkurrenzlinien in der Nähe herabgesetzt wird. 
Gesetzliches Eingreifen gegen diesen Übelstand ist ganz erfolglos 
gewesen und zudem schwer durchzuführen, ohne die englischen 
Bahnen zu schädigen, denn diese müssen sich ja ihrerseits gegen 
die Konkurrenz der Schiffahrt wehren. Wenn z. B. die Linie Sout 
hampton-London zu viel Fracht verlangte, so würden die einlaufen 
den Schiffe ihre Waren nicht mehr in Southampton löschen, sondern 
einfach nach London weiterfahren. Außerdem aber kann man den 
Bahnen nicht gut zumuten, der Landwirtschaft für ihre kleinen zer 
splitterten Frachtmengen dieselbe Degression zu gewähren wie dem 
Import in ganzen Schiffsladungen. Das einzige Mittel für die 
englische Landwirtschaft gegenüber den Bahnen kann also nur 
dahin lauten: Zusammenfassung des Angebots in großen Mengen 
und Organisation der Landwirtschaft ganzer Gegenden in genossen 
schaftlichen Verbänden, die mit den Bahnen wie eine Macht mit 
der anderen verhandeln und sich so bessere Bedingungen sichern 
können. 
Damit kommen wir zu einem wichtigen letzten Punkt, in welchem 
die englische Landwirtschaft vorläufig noch gegenüber der kontinen 
talen zurücksteht. Wir wissen, welche Rolle das Genossenschafts
	        

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Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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