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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

50 
Dr. Edgar Jaffe. 
vollkommen neue Ära wirtschaftlichen und sozialen Fortschrittes 
setzt ein. Es würde über den Rahmen dieser Arbeit hinausgehen, 
im einzelnen die Gründe für diesen Umschwung aufzuzählen. Sie 
sind vor allem wirtschaftlicher Natur. Die vollkommene Aufhebung 
der Getreidezölle und die sich hieraus ergebende Senkung des 
Preises der unentbehrlichen Nahrungsmittel verbesserte die Lage 
der Arbeiterschaft. Die nun einsetzende Freihandelsära leitet den 
ungeheuren industriellen und kommerziellen Aufschwung ein, der 
England als das technisch fortgeschrittenste Land im wahren Sinne 
des Wortes zur Werkstätte der Welt machte und es den Fabrikanten 
ermöglichte, im Interesse eines ruhigen Beschäftigungsganges die 
Löhne der Arbeiter zu erhöhen. Verbesserte Technik und erhöhter 
Arbeitslohn ergaben gesteigerte Produktivität, und zum erstenmal 
dämmert die Erkenntnis auf, daß nicht der schlecht gelohnte, un 
willige und arbeitsschwache, sondern der hochbezahlte, gelernte und 
zufriedene Arbeiter die größtmögliche Produktivität und damit den 
größtmöglichen Gewinn für den Fabrikanten bedeutet. Das führte 
in der Zeit von 1850—1880 zu einer wirtschaftlich günstigen Lage 
der Arbeiterschaft, die natürlich auch zu entsprechenden Verbesse 
rungen auf anderen Gebieten Veranlassung gab. Vor allem auf dem 
sozialen Gebiet, wo, besonders infolge der Einwirkung der soge 
nannten christlichen Sozialisten sowie von Männern wie Carlyle, 
Ruskin und Toynbee, eine vollkommen veränderte Auffassung der 
oberen und mittleren Klassen mit Bezug auf ihre Pflichten gegen 
über den weniger bemittelten Schichten des Volkes sich ausbildete.. 
Während man früher speziell den Fabrikarbeiter als eine Art 
menschlicher Maschine angesehen hat, wird er erst jetzt als voll 
berechtigtes Mitglied der Nation betrachtet und entsprechend be 
handelt. Auf seiten der Arbeiterschaft macht sich dagegen der 
Grundzug des englischen Nationalcharakters, das zähe Streben nach 
praktischem Erfolg auf Grundlage der gegebenen Verhältnisse und 
die tiefwurzelnde Abneigung gegen theoretische Verallgemeinerung 
geltend, die den aus Frankreich und Deutschland stammenden 
sozialistischen Theorien den Eingang verwehrt, gleichzeitig aber die 
Arbeiterschaft geneigt macht, die praktischen Mittel zu entwickeln, 
die ihnen erlauben, im wirtschaftlichen Kampf mit dem Unter 
nehmertum ihre Lage zu verbessern. 
So sind es vor allem diese auf der Selbsthilfe der Arbeiterschaft
	        

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Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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