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Die Entwickelung der eingetragenen Genossenschaften in Preussen während des letzten Jahrzehnts

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Bibliographic data

Object: Die Entwickelung der eingetragenen Genossenschaften in Preussen während des letzten Jahrzehnts

Monograph

Identifikator:
1657702049
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-126269
Document type:
Monograph
Author:
Ruth, Rudolf http://d-nb.info/gnd/1054736723
Title:
Eigene Aktien und Verwaltungsaktien
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Heymann
Year of publication:
1928
Scope:
88 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
§ 4. Erwerb von Verwaltungsaktien auf Kosten der Gesellschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwickelung der eingetragenen Genossenschaften in Preussen während des letzten Jahrzehnts
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Genossenschaften in Preussen und ihr äusseres Wachstum von 1980 bis 1905
  • II. Die preussischen Genossenschaften nach der Verbandszugehörigkeit 1899 und 1904
  • III. Abstufung der Geschäftsanteile bei den preussischen Genossenschaften am 1. Januar 1904
  • IV. Abstufung der Einzelhaftsumme bei den preussischen Genossenschaften mit beschränkter Haftpflicht im Verhältnis zu den Geschäftsanteilen am 1. Januar 1904
  • V. Die Genossenschaften im Königreich Preussen nach der Grösse der Mitgliederzahl am 1. Januar 1902
  • VI. Die Genossenschaften in Preussen nach dem Gründungsjahre
  • VII. Die Zentral- (Haupt-) Genossenschaften in Preussen am 1. Januar 1904
  • VIII. Kreditstatistik

Full text

mit 1 042 376 Mitgliedern, denen Mer die 186 193 weiteren 
Geschäftsanteile bei Genossenschaften m. b. H. zuzuzählen sind, 
verteilten sich je 
100 
Mitglieder 
auf die GescMftsanteils- 
gruppen 
Genossen 
schaften 
Mitglieder 
und weitere 
Geschäfts 
anteile 
bis 1 Jt . 
1.18 
0.S7 
über 1 bis 
2 
Jt . . . 
1,88 
1,71 
2,23 
„ 2 ., 
5 
55 ... 
23,59 
14,43 
17,99 
55 ^ 
10 
. 
32,53 
23,04 
20,35 
„ 10 
20 
1,34 
0,93 
1,15 
„ 20 „ 
50 
5,38 
0,38 
3,00 
,. 50 ,. 
100 
. 
11,47 
7,94 
* 7,96 
■„ 100 ., 
200 
..... 
7,89 
10,18 
9,58 
„ 200 „ 
300 
5 22 
13,71 
12,64 
„ 300 „ 
400 
55 * * * 
0,31 
1,52 
1,40 
„ 400 ., 
500 
, . . . 
6,16 
10,03 
9,47 
., 500 ., 
600 
1,56 
5,96 
5,65 
„ 600 „ 
800 
0,12 
0,77 
0,67 
O 
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CO 
1000 
0,77 
3,14 
2,91 
„ 1 000 ., 
2 000 
0,34 
1,62 
1,37 
0 
0 
(71 
5 000 
„ . . . 
0,22 
0,63 
0,53 
,, 0 000 ,. 
1 0000 
„ . . . 
0,03 
0,15 
0,13. 
Obwohl die 
Kreditgenossenschaften durch 
ihre große 
Anzahl die Verhältniszahlen für die Gesamtheit beeinflussen, 
linden sich, wenn man sie für sich betrachtet, doch recht 
erhebliche Abweichungen von den oben vorgeführten Zahlen: 
in der Gesamtheit gehörten nur 49,si v. H. aller Genossen 
schaften den Gruppen der niedrigsten Geschäftsanteile bis 
10 Jt an, hier (bei den Kreditvereinen) sind es sogar 59,io v. EL; 
dort entfallen auf dieselben Gruppen 36,io v. H. der Mitglieder 
bezw. 42,29 v. H. der Geschäftsanteile, hier 40,os bezw. 43,so v. H. 
Erheblich über die Hälfte der Kreditgenossenschaften arbeiten 
also mit sehr kleinen Geschäftsanteilen. Das liegt zu einem 
Teile an den landwirtschaftlichen Darlehnskassen. Im ganzen 
aber wird man sagen dürfen, daß sehr niedrige Geschäfts 
anteile bei Kreditgenossenschaften nicht das wünschenswerte 
sind, weil sie die rasche Bildung des eigenen Vermögens nicht 
fördern, zumal bei dem vom Gesetze zugelassenen Spielräume 
für die Einzahlung auf den Geschäftsanteil, Der Mitgliederzahl 
nach sind dies außerdem die weniger umfangreichen Vereine. 
In der Tat ist die durchschnittliche Mitgliederzahl der Ge 
nossenschaften bis zu 10 Jt Geschäftsanteil im ganzen 107, 
bei den Kreditgenossenschaften dagegen nur 96. 
Die Verteilung der Kreditgenossenschaften in den einzelnen 
Geschäftsanteilsgruppen auf die drei Haftpflichtarten insbe 
sondere veranschaulichen die folgenden Verhältniszahlen. Von 
je 100 Kreditgenossenschaften im Königreich Preußen waren 
am 1. Januar 1904 
in den 
Geschäftsanteilsgruppen 
m. ü. H. 
m. n. N. 
m. b. H. 
bis 1 Jt 
0,60 
— 
4,23 
über 1 bis 2 Jt . 
1,46 
— 
4,15 
2 
„ 5 „ . . . 
20,56 
2,86 
40,02 
„ 5 
„ 10 „ . , . 
38,37 
14,29 
2,62 
., 10 
„ 20 
1,28 
25,71 
0,93 
., 20 
,, 50 . 
5,76 
5,71 
3,38 
,, 50 
., 100 ., ... 
11,42 
2,86 
12,oi 
,. 100 
„ 200 ., ... 
7,15 
8,57 . 
11,76 
„ 200 
„ 300 ,. . . . 
4,09 
28,57 
10,41 
„ 300 
„ 400 „ . . . 
0,21 
— 
0,85 
., 400 
,, 500 
6,24 
2,86 
5,84 
„ 500 
■ ■ 600 ,. . . . 
1,36 
8,57 
2,37 
., 600 
„ 800 
0,10 
— 
0,25 
., . 800 
,. 1000 
0,73 
— 
1,02 
„ 1 000 
„ 2000 „ . . . 
0,37 
— 
0,17 
.. 2 000 
„ 5 000 ,, ... 
0.26 
— 
— 
„ 5 000 
.. 10 000 . 
0,03 
— 
Bei 
den Kreditgenossenschaften 
m. u. H. und 
m. u. N. ist 
der Anteil der niedrigen Geschäftsanteile (bis 10 M) 66,9a bezw. 
Genossenscliaftsentwiclielimgjn Preußen. 
17,15 und der Durchschnitt der Mitglieder wie im ganzen 101; 
bei denen m. b. H. stellt sich dagegen der gleiche Anteil auf 
51,02, die durchschnittliche Mitgiederzahl im ganzen aber auf 122, 
bei den Kreditgenossenschaften nur auf 63. Daraus erkennt man 
sehr deutlich den ausschlaggebenden statistischen Einfluß der 
ländlichen Kreditgenossenschaften auf die Gestaltung der 
Verhältniszahlen. Da bei diesen die unbeschränkte Haftpflicht 
in größtem Umfange (Reichsverband, Neuwied) vorherrscht, so 
steht hinter den Kreditgeschäften dieser Genossenschaften mit 
niedrigem Geschäftsanteil allerdings auch in weitem Maße 
das ganze Vermögen der Mitglieder, und die eigenen Gelder 
bezw. das eigene Vermögen der Vereine können deshalb etwas 
in den Hintergrund treten. Dessen Ansammlung mag sich aber 
gerade bei ihnen wegen der kleinen Geschäftsanteile auch 
langsam vollziehen. 
Was die durchschnittliche Haftsumme für einen 
Geschäftsanteil bei den Genossenschaften m. b. H. änlangt, so 
unterscheiden sich die Kreditgenossenschaften auch darin erheb 
lich von der Gesamtheit, namentlich in den mittleren und niederen 
Geschäftsanteilstufen. Bei den landwirtschaftlichen Rohstoff- 
sowie Produktivgenossenschaften, den Konsumvereinen und den 
eigentlichen Wohnungs- und Baugenossenschaften sind diese 
Unterschiede allerdings nicht weniger bedeutend, wie hier 
gleich an folgender Nebeneinanderstellung veranschaulicht 
werden möge. 
Die durchschnittliche Haftsumme für einen Geschäftsanteil 
betrug in 
Mark 
in den 
Geschäftsanteils- 
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bis 
1 jt. 
141 
204 
213 
78 
35 
100 
über 1 
bis 
2 
Jt 
164 
242 
189 
141 
11 
— 
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2 
5 
201 
243 
237 
206 
15 
300 
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5 
•5 
10 
5' 
91 
62 
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214 
15 
130 
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10 
55 
20 
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71 
369 
223 
173 
22 
24 
5) 
20 
50 
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105 
304 
259 
457 
32 
50 
55 
50 
55 
100 
261 
312 
482 
412 
107 
117 
55 
100 
.. 
• 200 
55 
294 
347 
228 
393 
200 
197 
200 
55 
300 
51 
368 
401 
517 
694 
— 
300 
300 
400 
541 
425 
— 
— 
— 
500 
51 
400 
55 
500 
55 
754 
775 
1 548 
1046 
— 
519 
55 
500 
600 
55 
959 
963 
. — 
683 
— 
600 
,, 
600 
55 
800 
55 
805 
807 
— 
— 
— 
— • 
5? 
800 
1000 
55 
1 
452 
1 470 
— 
1 770 
— 
4 000 
55 
1 000 
2 000 
55 
2 
746 
1 740 
5 000 
1 242 
— 
2 000 
55 
2 000 
55 
5 000 
55 
4 
966 
— ■ 
— 
3 000 
— 
— 
5J 
5 000 
55 
10 000 
55 
8 
000 
— 
— 
— 
— 
— 
55 
10 000 
Jt 
20 
000 
— 
— 
20 0O0 
-- 
Bei der der Mitgliederzahl nach zweitgrößten Gruppe der 
Genossenschaften, bei den Konsumvereinen, stellt sich in 
der Festsetzung der Geschäftsanteile vieles anders dar als bei 
den Kreditvereinen. Begreiflicherweise; denn ihr Geschäfts 
betrieb steht auf anderen Grundlagen. Die 937 Konsum 
vereine hatten 408 400 Mitglieder; bei 841 mit 387 605 Mit 
gliedern besteht die beschränkte Haftpflicht, und selbst bei 
dieser sind nur 51511 weitere Geschäftsanteile erworben. 
Der Geschäftsanteil liegt bei der überwiegenden Mehrzahl 
zwischen 11 und 50 Jt. nämlich bei 741 Genossenschaften 
mit 303 572 Mitgliedern. Die Gruppe von 6 —10 JL Geschäfts 
anteil ist nur mit 124 Genossenschaften und 61 895 Mitgliedern 
besetzt; aber auf diese Gruppe fällt andrerseits die größte 
Zahl der weiteren Geschäftsanteile bei Vereinen m. b. H., näm 
lich von 51 511 überhaupt deren 42 193. Höhere Geschäfts 
anteile als 100 Jt haben nur 3 Konsumvereine mit 132 Mit 
gliedern, niedrigere als 6 Jt nur 53 mit 34 420 Mitgliedern.
	        

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La Question d’Orient Depuis Ses Origines Jusqu’ À Nos Jours. Librairie Félix Alcan, 1914.
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