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Wissenschaftliches Arbeiten

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Bibliographic data

fullscreen: Wissenschaftliches Arbeiten

Monograph

Identifikator:
1689851430
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101704
Document type:
Monograph
Author:
Fonck, Leopold http://d-nb.info/gnd/116647019
Title:
Wissenschaftliches Arbeiten
Edition:
3. Aufl., Neudruck d. 2. Aufl., 7.-8. Tsd
Place of publication:
Innsbruck
Publisher:
Rauch
Year of publication:
1926
Scope:
XII, 396 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die Methode des wissenschaftlichen Arbeitens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Die Schule des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Zweiter Teil. Die Methode des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Personenregister
  • Orts- und Sachregister

Full text

S Quellenkunde 
stand unserer wissenschaftlichen Erkenntnis vielleicht in 
mancherlei abgeleiteten Formen in gelehrten Darstellungen 
und Abhandlungen finden, nachdem er schon durch viele 
Hände hindurchgegangen ist. Er wird sich uns dort aber 
nur mehr oder minder in veränderter Gestalt und mit 
allerlei Zutaten behaftet zeigen, von denen er sich auf einem 
längeren Wege nie ganz frei halten kann. Die ungetrübte 
Frische und Fülle behält unser Material gewöhnlich nur an 
seinem ursprünglichen Fundort. Dorthin müssen wir daher 
vorzudringen suchen, um wirklich aus der Quelle der Wis- 
senschaften zu schöpfen. Erst wo der Weg dahin voll- 
ständig verschlossen und unzugänglich ist, kann uns das 
Material aus zweiter, dritter, vierter Hand als Notbehelf 
dienen. Wenn man diesen Notbehelf als „abgeleitete Quelle“ 
im weiteren Sinne bezeichnet, so soll er doch durchaus 
nicht der eigentlichen Quelle gleichgestellt werden: er bleibt 
ein abgeleiteter Kanal, vertritt aber die Stelle der Quelle, 
solange diese völlig unzugänglich ist. Je weiter wir uns 
aber damit von dem ursprünglichen Fundort entfernen, 
desto weniger kann von wissenschaftlichen Quellen und 
quellenmäßiger Erkenntnis bei unserer Arbeit die Rede sein. 
H. Schrörs bemerkt zu diesen Ausführungen, daß der Begriff der 
„wissenschaftlichen Quelle“ „in Bezug auf die zu erkennende Sache, nicht 
in Bezug auf das erkennende Subjekt gefaßt werden“ müsse, wie es 
von mir geschehe. „Nicht jeder ‚Fundort‘, auch nicht jeder ‚ursprüng- 
liche Fundort‘, sondern nur jenes Medium, das objektiv die unmittel 
barste Erkenntnis gestattet, kann Quelle sein“ (Deutsche Ltztg. 29 
[1908] 3083). 
In der Sache stimme ich meinem verehrten Kritiker vollkommen 
bei. Nur glaube ich, daß die Beziehung des ursprünglichen Fundortes 
auf das erkennende Subjekt, und nicht auf die zu erkennende Sache, 
in meinen Worten nicht enthalten ist. Der ursprüngliche Fundort, wo 
objektiv die zu erkennende Sache in ursprünglicher Reinheit und ohne 
Zutat zu finden ist wie das Wasser in der Quelle, ist eben „jenes 
Medium, das objektiv die unmittelbarste Erkenntnis gestatiet“, 
Ebenso bin ich vollkommen damit einverstanden, daß „eine .ab- 
geleitete Quelle‘ keine Quelle ist, wenn die ursprüngliche zugänglich 
ist“, meine aber auch dies ausdrücklich schon in der ersten Auflapye 
betont zu haben; in der obigen Fassung tritt es noch deutlicher hervor. 
Es folgt daraus keineswegs, daß jede wissenschafiliche Bearbeitung 
130
	        

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Wissenschaftliches Arbeiten. Rauch, 1926.
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