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Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!

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Bibliographic data

fullscreen: Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!

Monograph

Identifikator:
1689851430
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101704
Document type:
Monograph
Author:
Fonck, Leopold http://d-nb.info/gnd/116647019
Title:
Wissenschaftliches Arbeiten
Edition:
3. Aufl., Neudruck d. 2. Aufl., 7.-8. Tsd
Place of publication:
Innsbruck
Publisher:
Rauch
Year of publication:
1926
Scope:
XII, 396 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Die Schule des wissenschaftlichen Arbeitens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!
  • Title page
  • Contents
  • 1. Teil. Allgemeine Grundsätze der Steuerpolitik
  • 2. Teil. Kritik des geltenden Steuerwesens
  • 3. Teil. Das neue System
  • 4. Teil. Zusammenfassende Kritik des neuen Systems

Full text

50 
kann nur durch Arbeitsprodukte gedeckt werden, und der Staat muß 
daher, wenn er diese Schuld abbezahlen will, naturgemäß die Steuer 
schraube bei der produktiven Arbeit selbst einsetzen. Nur durch eine 
Steigerung der Produktion ist Deutschland imstande, sich dieser äußeren 
Schuld zu entledigen. Die Steigerung der Produktion aber wird 
steuertechnisch am einfachsten durch die Lohnproduktionssteuer erfaßt 
Daneben beruht die Lohnproduktionssteuer noch auf einem anderen 
Grunde: Eine Tatsache, die bei den bisherigen Untersuchungen über 
die Deckung des Finanzbedarfs eines Volkes allgemein viel zu wenig 
beachtet wurde, ist, daß eine Besteuerung der Produktion notwendiger 
Gebranchsgüter schon darum erforderlich ist, weil eben stets ein gewisser 
Prozentsatz der Volksgenossen, mögen diese überhaupt keine Werte 
oder nur ideelle Werte schaffen, vom Erträgnis der produzierenden 
Stände erhalten werden muß. Ich verweise in diesem Zusammen 
hange auf meine ausführlichen Darlegungen im ersten Teil dieser 
Schrift über den Unterschied und das Verhältnis der produktiven 
Personen eines Wirtschaftskörpers zu den unproduktiven. Wer sich 
diese Tatsache vor Augen hält, wird den Wert und die Notwendigkeit 
der Lohnproduktionssteuer sicherlich einsehen. Aus dem Verhältnis 
zwischen produktiver und unproduktiver Arbeit in einem Wirtschafts 
körper ergibt sich eben gerade der Sinn der Lohnproduktionssteuer. 
Bestärkt wird diese Erkenntnis durch folgende Ueberlegung: Die Not 
unserer Zeit, ausgedrückt in der zu geringen Versorgung der meisten 
Volksmitglieder mit lebenswichtigen Produkten, ist in der Hauptsache 
hervorgerufen durch die reduzierte Arbeitszeit, den vermin 
derten Arbeitswillen der produktiv tätigen Personen und die 
große Vermehrung der unproduktiven Personen. Diese Not 
kann nur behoben werden durch — das ist mittlerweile leider schon zum 
Schlagwort geworden — größtmögliche Steigerung unserer Produktion. 
Das aber kann man niemals erreichen durch Konfiskationssteuern, 
sondern lediglich, wie erwähnt, durch Umwandlung der unproduktiven 
in produktive Volksmitglieder. Gestärkt werden kann dies weiter 
nur durch eine das Verhältnis der unproduktiven zu den produktiven 
Arbeitern genau ausdrückende Lohnproduktionssteuer. Diese kann 
niemals die Lebenshaltung der einzelnen Volksmitglieder verschlechtern, 
denn die Lebenshaltung wird ausschließlich durch die Gesamtproduktion 
bestimmt, und diese wiederum wird niemals beeinflußt durch die Art 
oder Höhe der Steuern, sondern kann nur gehoben werden durch
	        

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Wie Deutschland Seine Schulden Bezahlen Kann! Verlag Otto Elsner Verlagsgesellschaft m.b.H, 1921.
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