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Wert und Kapitalprofit

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Bibliographic data

fullscreen: Wert und Kapitalprofit

Monograph

Identifikator:
1690628162
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102656
Document type:
Monograph
Author:
Oppenheimer, Franz http://d-nb.info/gnd/118641417
Title:
Wert und Kapitalprofit
Edition:
3., völlig neu bearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1926
Scope:
IV, 79 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der statische Preis
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wert und Kapitalprofit
  • Title page
  • Contents
  • I. Das Problem
  • II. Der statische Preis
  • III. Der Kapitalprofit
  • IV. Antikritische Nachlese

Full text

E16 1 — 
Grenzproduzent mit seinen 2000 Franken reinen Geldeinkommens 
exakt die gleichen Lebensannehmlichkeiten leisten wie er. 
Die zweite Bestimmung lautete, daß unser Produzent unter 
keinem Monopolverhältnis produzieren dürfe. Das heißt: er darf 
weder Monopolist, noch Kontrahent eines Monopolisten sein; er 
darf keinen Monopolgewinn machen und keinen Monopoltribut 
abtreten. Er darf aber auch keine „Differenzialrente“ aus einem 
„Monopoloid“ (meinem „Produktionsmonopol“) einstreichen. Und 
das alles heißt nichts anderes, als daß er ein Grenzproduzent in 
dem soeben dargestellten Sinne ist. Seine Produktionskosten ein- 
schließlich seines Gewinnes bestimmen bekanntlich nach Ricardo 
den „Wert“: unseren statischen Preis. 
Hier muß aber eine Abweichung gegenüber der Ricardo- 
schen Auffassung hervorgehoben werden: Ricardo faßte als den 
Grenzproduzenten den „Grenzkapitalisten“ auf. Das dürfen wir 
nicht tun. Wir werden beweisen, daß der Kapitalprofit ein Mo- 
nopolgewinn ist, und zwar der Gewinn eines Einkaufsmonopols, 
der sich als Abzug vom Lohne der „freien Arbeiter“ realisiert. 
Aus diesem Grunde müssen wir bei der Bestimmung des normalen 
Einkommens des Nichtmonopolisten alle „Besitzeinkommen“ aus 
der Rechnung lassen; ja sogar diejenigen Arbeitseinkommen, deren 
Höhe nur auf der Existenz einer großen Klasse von solchen Men- 
schen beruht, die ein starkes Besitzeinkommen haben: das’ Ein- 
kommen also z. B. von hervorragenden Künstlern, Anwälten, 
Ärzten usw. dürfen wir aus dem Grunde nicht mit heranziehen, 
weil es zu großen Teilen nur aus dem Besitzeinkommen ihrer 
Mäzene, Klienten und Patienten „abgeleitet“ ist. Ebenso müssen 
wir nach unten hin alle diejenigen Arbeitseinkommen aus der 
Rechnung lassen, die offenbar nicht hinreichen, um ihre Träger 
ungefähr nach den Ansprüchen der Zeit und des Landes zu er- 
halten: der Alten, Kinder, Krüppel, Kranken und Minderwertigen. 
Ferner müssen wir aus der Rechnung lassen das Arbeitseinkommen 
der eigentlichen „freien Arbeiter“, weil es, wie wir beweisen werden, 
das Einkommen von Personen ist, die unter einem Monopol- 
verhältnis, als Kontrahenten von Monopolisten, produzieren. 
Wenn wir uns somit auf die selbständigen, unter keinem 
Monopolverhältnis produzierenden und der Definition nach normal 
begabten Grenzproduzenten beschränken, so können wir sicher 
sein, das Einkommen der mittleren Qualifikation auch im Sinne 
des Gesetzes der großen Zahl gewonnen ZU haben. Da Qualifi- 
kation gar nichts anderes bedeutet, als die Fähigkeit, ein Ein-
	        

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Statistical Manual. New York Real Estate Securities Exchange, 1930.
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