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Denkschrift über die Maschinenindustrie der Welt, bestimmt für das Komitee B des Vorbereitenden Ausschusses der Internationalen Wirtschaftskonferenz des Völkerbundes

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Bibliographic data

fullscreen: Denkschrift über die Maschinenindustrie der Welt, bestimmt für das Komitee B des Vorbereitenden Ausschusses der Internationalen Wirtschaftskonferenz des Völkerbundes

Monograph

Identifikator:
1724926314
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-103958
Document type:
Monograph
Title:
Denkschrift über die Maschinenindustrie der Welt, bestimmt für das Komitee B des Vorbereitenden Ausschusses der Internationalen Wirtschaftskonferenz des Völkerbundes
Place of publication:
Bln-Charlottenburg
Publisher:
Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten
Year of publication:
1926
Scope:
V, 194 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anhang. Statistischer Material
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Denkschrift über die Maschinenindustrie der Welt, bestimmt für das Komitee B des Vorbereitenden Ausschusses der Internationalen Wirtschaftskonferenz des Völkerbundes
  • Title page
  • Contents
  • 1. Vorläufiger Bericht über die wesentlichen Entwicklungsbedingungen der Maschinenindustrie in den letzten Jahren
  • 2. Produktionsmöglichkeit (Kapazität)
  • 3. Die tatsächliche Produktion
  • 4. Zahl der beschäftigten Arbeiter.-Zahl der Arbeitslosen
  • 5. Arbeitsstunden - Arbeitsleistung
  • 6. Löhne
  • 7. Verwendete Rohstoffe
  • 8. Zolltarife, Ein- und Ausfuhrverbote
  • 9. Aus- und Einfuhr
  • 10. Verbrauch auf die Kopfzahl und nach Ländern
  • 11. Preise
  • 12. Industrielle Organisation, Ein- und Verkaufsverbände
  • Anhang. Statistischer Material

Full text

Die Ordnung als organisatorisches Verfahren. 
133 
trieben erscheinen, diese so selbstverständlichen Tatsachen hier anzuführen, doch 
zeigt eine nähere Überlegung, daß für die Wirtschaftsbetriebe diese in Jahr 
tausenden gewachsene Ordnung keineswegs vollkommen und selbstverständ 
lich ist. 
Die internationalen Bestrebungen einer Kalenderreform 1 haben das Ziel, einerseits die 
Wooheneinteilung in besserer Weise mit der Jahresrechnung und andererseits die einzelnen 
Kalender (julianisch, gregorianisch) untereinander in Übereinstimmung zu bringen, feste 
Feiertage national und international zu vereinbaren, einheitliche Monate zu schaffen usw.; 
besonders für eine Verfeinerung des Rechnungswesens (Kalkulation und Statistik) und die 
Vorausplanung von Arbeiten ist eine Einheitlichkeit sehr erwünscht, ganz abgesehen von den 
Vorteilen im Wechsel- und Geldleihverkehr. Auch die Versuche, eine Einheitssprache zu 
bilden (Esperanto), haben einen gewissen Reiz für den Wirtschaftsbetrieb und gehen vor 
wiegend auf wirtschaftliche Anregungen zurück. Sogar die Alphabete sind ja bisher keineswegs 
einheitlich, nicht einmal innerhalb eines Landes (z. B. Jugoslawien: kyrillisch und lateinisch) 
und selbst in Deutschland sind noch zwei Schriftarten (gotisch und lateinisch) in Gebrauch, 
was für den Schriftverkehr mit dem Ausland immerhin von Bedeutung ist und gelegentlich 
auch der Büromaschinenindustrie Sorge macht. 
2. Ordnungsarten. Nach den Bestimmungsgründen der Ordnung sind vielfach 
einzelne Ordnungsarten unterschieden worden: die Simultan- oder räumliche Ord 
nung, in der die sachlich-ähnlichen Elemente gleichzeitig im räumlichen Neben 
einander auftreten, und die Sukzessiv- oder zeitliche Ordnung, die ein zeitliches 
Nacheinander bedingt 1 2 . Theoretisch besserund auch praktisch brauchbarerist die 
der analysierenden und synthetischen Ordnung, welche von der Trennung der un 
veränderlichen und veränderlichen Eigenarten einer Gattung von Elementen aus 
geht und so zu Ober- und Unterbegriffen führt 3 . Als wissenschaftliche Verfahren 
der Systematisierung sind die letzteren seit langem bekannt und werden zur Schaf 
fung von besonderen Übersichten in der Vielgestaltigkeit der Mittel, Verfahren 
und der Gestaltung auch im Wirtschaftsbetrieb zunehmend verwendet. Als Bei 
spiel seien zwei Übersichten über Buchungsmaschinen gezeigt (siehe Tab. S. 134). 
Nach der Art der Zusammenstellung nach Zeit und Raum sind Schaltung und 
Reihung unterschieden und in nicht ganz richtiger Erkenntnis ihrer grundlegenden 
Eigenart als Ordnungsmethoden bezeichnet worden 4 . Das Kennzeichen der Rei 
hung ist einmal die unmittelbare Aufeinanderfolge nach einer bestimmten Ge 
setzmäßigkeit (z. B. der Entfernung untereinander oder voneinander) und ferner 
die völlige Gleichartigkeit des Ordnungsmerkmals für diese Reihe (Ordnung), also 
entweder der Größe (Länge, Durchmesser, Fläche usw.) oder der Farbe, der Ge 
stalt (Kugel, Würfel usw.), des Stoffes (Eisen, Kupfer), des Gewichts. Fehlt die 
Gleichartigkeit der Glieder, so besteht zwar eine Reihe, welche eine gewisse zeit 
liche oder räumliche Ordnung darstellt, jedoch innerhalb dieser Reihe herrscht 
keine Ordnung; diese Ordnung muß dann vielmehr erst durch Gruppierung nach 
einem besonderen gemeinsamen Merkmal hergestellt werden. Bei der Schaltung 
ist es ähnlich: zwar besteht eine Ordnung innerhalb der einzelnen Gruppen, diesen 
Gruppen jedoch fehlt der zeitliche oder räumliche Zusammenhang. Daher können 
weder die Reihung noch die Schaltung allein Ordnung schaffen; sie sind lediglich 
besondere Arten der Zueinanderstellung 5 . Wenn festgestellt worden ist, daß die 
1 Für die ein Studienausschuß beim Völkerbund besteht. 
2 U. ä. le Coutre-Thoms: Organisationslexikon, S. 327. 
3 Schmaltz: S. 8—18. 
4 Rohwald in Maier-Rothschild: Kaufmannspraxis. S. 747ff. Berlin 1917. — 
le Coutre-Thoms: Organisationslexikon, S. 328; ferner S. 96)97 und Handwörterbuch der 
Betriebsw., Bd. 4, S. 222/23. 
5 Die Bezeichnungen „Reihung“ und „Schaltung“ sind — offenbar von Roh wal d geprägt 
■— als Wortfetisohe stark im Schwange; im Interesse einer Klarstellung des Begriffs Ordnung 
mußten sie hier eingehender behandelt werden, da sie leicht Mißverständnisse hervorrufen 
können.
	        

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Der Wirtschaftsbetrieb Als Betrieb (Arbeit). Verlag von Julius Springer, 1936.
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