Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die politische Ökonomie des Rentners

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die politische Ökonomie des Rentners

Monograph

Identifikator:
1727871073
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-105553
Document type:
Monograph
Author:
Bucharin, Nikolaj Ivanovič http://d-nb.info/gnd/118516574
Title:
Die politische Ökonomie des Rentners
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verl. für Literatur und Politik
Year of publication:
1926
Scope:
[2] Bl., 194 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Kapitel. Die Profittheorie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die politische Ökonomie des Rentners
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die bürgerliche Nationalökonomie nach Marx
  • I. Kapitel. Die methodologischen Grundlagen der Grenznutzentheorie und des Marxismus
  • II. Kapitel. Die Werttheorie
  • III. Kapitel. Die Werttheorie (Fortsetzung)
  • IV. Kapitel. Die Profittheorie
  • V. Kapitel. Die Profittheorie (Fortsetzung)
  • Schluss
  • Index

Full text

Allgem. Charakteristik des kapital. Produktionsproz. Die Profitbildung 141 
„Wucherische‘ und was als „nichtwucherische‘“‘ Bedrückung gilt: 
Irgendwelche Gründe wirtschaftlicher Art vermissen wir 
dafür ganz und gar; warum man in dem einen Falle den Ar- 
beitskauf als „scheinbar‘, im anderen als „wirklich‘ billig an- 
nehmen soll, bleibt völlig unklar. Im Falle der „wucherischen 
Bedrückung“ vollzieht sich der Tatbestand nach der Böhmschen 
Theorie genau so, wie in dem „normalen‘‘ Prozeß der Profitbil- 
dung; der Unterschied ist nur der, daß im ersten Falle der Ar- 
beiter die gegenwärtigen Güter im Vergleich zu den künftigen 
beispielsweise um 15 Prozent überschätzt, im zweiten Falle aber 
nur um 10 oder 5 Prozent; ein anderer, prinzipieller Unterschied 
ist bei Böhm nicht zu finden. Wenn er behauptet, daß die „so- 
ziale Kategorie‘“ in seinen „Normalfällen‘“ keine Rolle spiele, so 
zeigt er nur seine eigene Inkonsequenz, wenn er bei der Erklä- 
rung der „anormalen Abweichungen“ die Annahme fallen läßt. 
Dabei läßt er sich aber von einem sicheren Instinkt leiten: Denn 
das Negieren der sozialen Bedrückung, sogar in „anormalen Fäl- 
len‘, würde offenbar die ganze Theorie ad absurdum führen. 
Wir haben die allgemeinen Thesen der Böhmschen Profit- 
theorie analysiert, in dem Maße, als Böhm jede Berührung mit 
der sozialen Seite der zu deutenden Wirklichkeit zu vermeiden 
sucht. Damit wollten wir nur den theoretischen Hinter- 
grund beleuchten, auf dem Böhm-Bawerk seine Zeichnungen 
entwirft. Dabei ergibt sich, daß die grundlegenden Voraus- 
setzungen seiner Theorie entweder im direkten Widerspruch zur 
Wirklichkeit stehen (das „Warten‘‘) oder daß das soziale Moment 
mühsam verhüllt und eingeschmuggelt wird (die Wertschätzung 
der zukünftigen Güter in Abhängigkeit von der Wirtschaftslage 
des Schätzenden). Dadurch besitzt — wie Charasoff sagt, „,... die 
Arbeit stets weniger Wert... als der gegenwärtige Lohn. Hiermit 
wird die Tatsache der Mehrarbeit keineswegs geleugnet, es wird 
ihr nur eine logisch unhaltbare Erklärung, oder vielmehr der 
Schein einer Rechtfertigung gegeben“°.“ Auch Parvus*! spottet 
geistreich hierüber: „Gegenwartswert und Zukunftswert, was 
ließe sich damit nicht beweisen?! Wenn jemand unter Drohung 
von Gewalttätigkeiten einem anderen sein Geld wegnimmt, was 
ist das? Raub? Nein, sollte Böhm-Bawerk sagen, es ist nur recht- 
mäßiger Tausch: Der Räuber zieht den Gegenwartswert des Gel- 
des dem Zukunftswert der Seligkeit vor, der Beraubte zieht den 
* G. Charasoff: „Das System des Marxismus‘, S. XXII. 
u. JB: (Parvus): „Oekonomische Taschenspielerei: Eine Böhm-Bawerki- 
ade‘, Neue Zeit, 10. Jahrg., Bd. I, S. 556.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Politische Ökonomie Des Rentners. Verl. für Literatur und Politik, 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.