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Die politische Ökonomie des Rentners

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Bibliographic data

fullscreen: Die politische Ökonomie des Rentners

Monograph

Identifikator:
1727871073
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-105553
Document type:
Monograph
Author:
Bucharin, Nikolaj Ivanovič http://d-nb.info/gnd/118516574
Title:
Die politische Ökonomie des Rentners
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verl. für Literatur und Politik
Year of publication:
1926
Scope:
[2] Bl., 194 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Einleitung. Die bürgerliche Nationalökonomie nach Marx
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die politische Ökonomie des Rentners
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die bürgerliche Nationalökonomie nach Marx
  • I. Kapitel. Die methodologischen Grundlagen der Grenznutzentheorie und des Marxismus
  • II. Kapitel. Die Werttheorie
  • III. Kapitel. Die Werttheorie (Fortsetzung)
  • IV. Kapitel. Die Profittheorie
  • V. Kapitel. Die Profittheorie (Fortsetzung)
  • Schluss
  • Index

Full text

Die bürgerliche Nationalökonomie nach Marx ' 
gekehrt rasch hochkommen können, wenn sie deshalb das Leben 
des Marktes leben, angefangen mit der aktiven Betätigung an der 
Börse und endend mit dem Lesen der Kurszettel und Handels- 
zeitungen, so hört für die Gruppen mit Einkommen aus festver- 
zinslichen Papieren dieses Band mit dem sozial-wirtschaftlichen 
Leben auf und sie treten aus der Zirkulationssphäre aus. Und 
wiederum: je entwickelter das Kreditsystem, je elastischer es ist, 
desto größer ist die Möglichkeit, zu „verfetten‘‘ und „faul und 
untätig‘ zu sein. Dies besorgt schon der kapitalistische Mecha- 
nismus selbst; da er die organisatorischen Funktionen einer be- 
deutenden Unternehmerzahl sozial überflüssig macht, verdrängt 
er diese „überflüssigen Elemente‘‘ zugleich aus dem direkten 
Wirtschaftsleben; diese werden dann auf der Oberfläche des 
Wirtschaftslebens abgelagert, gleich „Fettaugen auf der Suppe“ 
— wie Sombart sich so drastisch ausdrückt. 
Es sei dabei hervorgehoben, daß die Besitzer von festverzins- 
lichen Wertpapieren nicht eine abnehmende Schicht der Rent- 
nerbourgeoisie darstellen, sondern daß umgekehrt diese Schicht 
in ständigem Wachstum begriffen ist. „Die Bourgeoisie wird in 
Rentner verwandelt, die zu den großen Finanzinstitutionen in ein 
ähnliches Verhältnis treten, wie zu dem Staat, dessen Schuld- 
scheine sie erwerben: hier wie dort werden sie ausgezahlt und 
kümmern sich um nichts weiter. Infolgedessen muß der Drang 
der Bourgeoisie, ihr Vermögen dem Staat zu übertragen, sich 
offenbar erst recht steigern... wobei... der Staat den anerkann- 
ten Vorzug der größeren Sicherheit aufzuweisen hat. Die Aktie 
gewährt allerdings Gewinnchancen, die das Staatspapier nicht 
kennt, dafür aber auch gewaltige Verlustmöglichkeiten. Es ist 
festzuhalten, daß die Bourgeoisie jährlich einen bedeutenden 
Kapitalüberschuß entstehen läßt; aber selbst zur Zeit der 
industriellen Hochkonjunktur wird nur ein geringer Teil davon 
von den Aktienemissionen absorbiert, der weitaus größte Teil fin- 
det in Staatsschulden, Kommunalschulden, Hypotheken und 
sonstig fest verzinslichen Werten Anlage*®,‘“ 
Diese Schicht der Bourgeoisie ist ausgesprochen parasitisch; 
sie entwickelt solche psychischen Züge, die sie dem verfallenden 
Adel am Ende des „alten Regimes‘ und den Spitzen. der Finanz- 
x 2% Parvus: „Der Staat, die Industrie und der Sozialismus“. Verlag von 
aden & Co., Dresden, S. 103—104.
	        

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Die Politische Ökonomie Des Rentners. Verl. für Literatur und Politik, 1926.
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