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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1729091075
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-106478
Document type:
Monograph
Author:
Graziadei, Antonio http://d-nb.info/gnd/121487180
Title:
Die Werttheorie und das Problem des "Konstanten" (Technischen) Kapitals
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Prager
Year of publication:
[1926]
Scope:
84, III Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VII. Die Wirkungen der Anwendung des technischen Kapitals bei Betrachtung der Gesamtheit der Betriebe und bei Betrachtung der einzelnen Betriebe (in bezug auf die Kapitalisten und bei vermehrter Produkt-Quantität)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

66 
IV. Kap.: Wirtfchaftliche und foziale Zuftände in der Hausinduftrie 
vorteilhaft vom Fabrikarbeiter unterfcheidet, find andere Gründe maßgebend, 
die im Arbeitsverhältnis der Hausinduftrie liegen, wie Ifolierung, zurückge 
bliebene Technik. Es wäre darum, fo fcheint mir, nicht richtig, den Hebel 
der Reform im Punkte des Abfatzverhältniffes einzufetzen. Eine Befferftellung 
in diefem Punkte würde doch höchftens die Möglichkeit, nicht aber die Wirk 
lichkeit einer Befferftellung des Heimarbeiters fchaffen. Die Reform muß 
das Arbeitsverhältnis als folches, konkreter gefprochen, das Lohnverhältnis 
treffen. Tatfächlich fcheint mir auch die amtliche Minimallohnfeftfetzung, 
die auch Bücher für die einzig richtige Löfung hält, direkt das Lohn- und 
Arbeitsverhältnis, nur indirekt die Abfatzverhältniffe zu treffen, infofern 
diefe nämlich die Vorausfetzung einer günftigen Lohnregulierung find. 
Daß zur Begründung der Minimallohnfeftfetzung 
erft die Abfatzverhältniffe gefchildert werden müffen 
und der Beweis zu erbringen ift, dafz der Verleger eine folche Maßnahme 
auch ertragen kann, wird man fchwer begreifen, wenn man bedenkt, 
dafz auch der Fabrikarbeiterfchutz und die Arbeiterverficherung, die einer 
Lohnerhöhung in mancher Hinficht gleichkommt, ohne einen folchen Nach 
weis Gefetz geworden ift, obwohl die Unternehmer vorher allgemein behaup- 
teten, die Induftrie könne eine folche Belaftung nicht ertragen. Eine national- 
ökonomifche Unterfuchung über die Abfatzverhältniffe würde für das tat- 
fächliche Zuftandekommen von Lohntarifen außerordentlich wenig Wert 
haben. Bücher felbft fagt auch mit Bezug auf Mindeftlohntarife: „Immer 
wird ein den lokalen und fachlichen Verhältniffen fich anfchmiegendes kafu- 
iftifches Vorgehen zur direkten Verbefferung der Einkommensverhältniffe 
erforderlich fein.“ In den Lohnämtern und Fachausfchüffen würden dem- 
entfprechend Unternehmer als fachverftändige Beifitzer über die vielen 
Schwankungen unterworfenen Abfatzverhältniffe unterrichten und auf 
Grund diefer Informationen einen gerechten Lohntarif ermöglichen. Was 
hätte aber demgegenüber eine wiffenfchaftliche Unterfuchung zu bedeuten, 
die naturgemäß ein größeres Gebiet und einen großem Zeitraum heranzieht 
und nur Refultate allgemeiner Natur vorlegt? 
Wenn wir ferner auf das zurückblicken, was bezüglich der Lohnfeftfetzung 
an gefetzgeberifchen Erfolgen vorliegt, auf die Lohnämter in Auftralien und 
England und die Fachausfchüffe im Deutfchen Reich, fo können wir wohl mit 
aller Beftimmtheit behaupten: Die beften nationalökonomifchen Schilderungen 
der Abfatzverhältniffe im Verlagsfyftem hätten diefe Erfolge nicht fo bald 
gezeitigt, wie die vielfachen und verftärkten Hinweife auf die Arbeiterverhält, 
niffe durch Literatur, Preffe, Heimarbeitausftellungen es getan haben.
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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