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Die landwirtschaftlichen Zölle

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Bibliographic data

fullscreen: Die landwirtschaftlichen Zölle

Monograph

Identifikator:
1733889647
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-108562
Document type:
Monograph
Author:
Walter, Alex http://d-nb.info/gnd/120611945
Engel, Hans http://d-nb.info/gnd/1011980991
Title:
Die landwirtschaftlichen Zölle
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Dt. Schriftenverl.
Year of publication:
1926
Scope:
111 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vertragsanmerkungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die landwirtschaftlichen Zölle
  • Title page
  • Contents
  • Auszug aus dem Zolltarifgesetz vom 25. Dezember 1902
  • Auszug aus dem Gesetz über Zolländerungen vom 17. August 1925 (Reichs-Gestzbl. I S. 261)
  • Kündigungsfristen der in der Nachkriegszeit abgeschlossenen Handelsverträge
  • Verzeichnis derjenigen Länder, auf deren Erzeugnisse die vertragsmäßigen Zollbefreiungen und Zollermäßigungen anzuwenden sind
  • Übersicht der geltenden Zollsätze für den 1.Abschnitt des Zolltarifs. (Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft und andere tierische und pflanzliche Erzeugnisse; Nahrungs- und Genußmittel)
  • Erläuterungen zum 1. Abschnitt des Zolltarifs (Aus dem „Warenverzeichnis zum Zolltarif von 1902")
  • Vertragsanmerkungen

Full text

sitt, von denen die zollbegünsstigte Behandlung abhängt, und ob sein 
Wert zutreffend angegeben ist (Schweden). 
5 Zollermäßigungen, die Deutschland für Warmblutpferde gewährt, werden 
unter entsprechenden Voraussetzungen auch auf Warmblutpferde dänischen 
(österreichischen, schwedischen) Ursprungs angewendet (Dänemark, Öster- 
reich, Schweden]. 
Zu Nr. 103. 
1. Unter großem Höhenflectvieh sind die zur Abart der Großstirnrinder ge- 
hörigen gefleckten Rinderschläge zu verstehen. Unter Braunvieh werden 
diejenigen Rinderschläge verstanden, welche + zur Abart der Langstirn- 
rinder, speziell zur Rassengruppe der Alpenrinder gehörig — eine silber- 
graue bis dunkel- und schwarzbraune Haarfarbe mit bleifarbenem Floß- 
maul, schwarzen Klauen, schwarzen Hornspizen und dunkler Schwanz- 
quaste aufweisen. 
. Wird für Rinder von großem Höhenflectvieh oder von Braunvieh die 
Zulassung zum Stückzoll beansprucht, so ist in Zweifelsfällen auf Ver- 
langen der Zollbehörde der Nachweis, daß die Bedingungen wegen der 
Aufzucht und Sömmerung in der vorgeschriebenen Höhenlage erfüllt sind, 
hut vetvengess von behördlichen Zeugnissen oder in sonstiger Weise 
Schlachtung ist nicht als eine Verwendung im landwirtschaftlichen Be- 
trieb anzusehen. Werden Rinder von großem Höhenflecktvieh oder von 
Braunvieh, die zum Stückzoll zugelassen worden sind, binnen eines Jahres 
nach erfolgter Einfuhr, abgesehen vom Falle der Not, geschlachtet, so ist 
der Unterschied gegenüber dem Zollbetrage, der sich bei der Verzollung 
zu dem jeweils geltenden allgemeinen Zollsaß für 1 dz Lebendgewicht 
ergeben haben würde, nachträglich zu entrichten. Das Lebendgewicht des 
Viehes, für welches die Zulassung zum Stückzolle beansprucht wird, ist 
bei der Einfuhr fesstzustellen (Schweiz). 
Zu Nr. 108. 
Köpfe und Spitzbeine von Schweinen, Zungen, Lebern, Herz, Niere, 
Zwerchfell, Milz, Lungen, Luftröhren von Vieh (ausgenommen Jeder- 
vieh), alle diese lediglich zur Erhaltung während der Versendung durch 
Bestreuen mit Salz oder durch Begießen mit Salzwasser eingesalzen, 
werden vertragsmäßig nicht als einfach zubereitet, sondern als frisch 
verzollt (Dänemark, Schweden]. 
Zu Nr. 114. 
Zollermäßigungen, die Deutschland einem dritten Lande für be- 
sondere Sorten von Wurst aus Fleisch von Vieh gewährt, sollen auch auf 
Salami, Mortadella, Cresponi, Zamponi und Cotechini italienischer Er- 
zeugung angewendet werden (Italien). 
Zu Nr. 117. 
Unter die Vertragsposition „einfach zubereitet“ fallen auch soge- 
nannte „Marinierte Aale“, die durch Kochen und mit Essig und Salz zu- 
bereitet sind (Italien). 
108
	        

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Die Handelskammern. Verlag von Georg Reimer, 1906.
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