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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

246 Kap. VII. Die Bodenrente und die Preise der Naturmaterialien. 
duürch'Bau von elektrischen Bahnen und schafft ein bevorzugtes Wohn- 
gebiet durch schöne Anlagen, gute Straßen, Beleuchtung, erstklassige 
hygienische Meranstaltungen, durch Errichtung und Unterhaltung von 
chulen usw. Wenden wir uns vom Boden im buchstäblichen Sinne 
zu den anderen dauerhaften Gütern der Natur, so finden wir, daß auch 
diese im ähnlichen Sinne produziert werden können. Den Wasserfällen 
gibt man z. B. durch Regulierung der Ströme eine wesentlich erhöhte 
Wirksamkeit, ja man kann sogar von einer wirklichen Schaffung von 
Wasserfällen für industrielle Ausnutzung sprechen. Die günstige Lage 
eines Falles spielt natürlich eine große Rolle, aber auch in dieser Hin- 
sicht bietet die letzte Entwicklung der elektrischen Kraftüberführung 
mit Hochspannung eine ziemlich leichte Möglichkeit zur Schaffung von 
Konkurrenz. / 
In den weitaus meisten Fällen, wo nach „Boden‘‘ einer bestimmten 
Art gefragt wird, besteht in dieser Weise eine gewisse Möglichkeit, 
durch produktive Tätigkeit das Angebot zu vermehren. Sobald der 
Preis der betreffenden Bodennutzung hinreichend hoch wird, macht sich 
diese Möglichkeit geltend, der Preis zeigt also einen unverkennbaren 
influß auf das Angebot. Dieses Verhältnis übt natürlich einen regu- 
ijerenden Einfluß auf den Preis, also auf die Rente aus. Die Rente des 
aturbodens wird gewissermaßen von den Produktionskosten des in 
Konkurrenz mit demselben produzierten Bodens geregelt. Eine Ver- 
illigung dieser Produktionskosten zeigt ihre Wirkung in einer Herab- 
rückung der Rente des Naturbodens. Was durch die hier betrachtete 
produktive Tätigkeit geschaffen wird, ist wohl nicht Boden im_ Sinne 
eines primären Produktionsfaktors, sondern ein Produkt, in welchem 
oden nur als ein Produktionsmittel neben anderen eingeht. Diese 
Produkt tritt aber in Konkurrenz mit Boden, der nichts anderes als 
oden ist, und dieser Boden ist also nicht in dem Sinne unvermehrbar, 
daß er keiner Konkurrenz ausgesetzt werden kann. 
Da der Naturboden als primärer Produktionsfaktor sowohl unver- 
mehrbar wie unzerstörbar ist, kann eine Steuer, die auf die reine Rente 
dieses Bodens gelegt werden würde, den Markt in keiner Weise beein 
flussen, deshalb auch nicht abgewälzt werden, sondern muß die Rente 
selbst treffen. Im allgemeinen ist es für die Versorgung der Tausch- 
wirtschaft mit Naturboden im Sinne eines primären Produktionsfaktors 
von keiner Bedeutung, daß der Besitzer solchen Bodens für das Zur- 
erfügungstellen desselben bezahlt wird und also aus seinem Besitz 
ein Einkommen bezieht._Die Lieferung von Nutzungen des Naturbodens 
ist keine Leistung, die irgendwie belohnt zu werden braucht. Daraus 
darf man aber nicht schließen, daß die Grundrente ohne Bedeutung für 
das Angebot von Bodennutzungen einer bestimmten Qualität ist. Denn, 
wie eben gezeigt, kann die Grundrente zur Produktion von Boden in 
Konkurrenz mit dem Naturboden locken. Diesen Produzenten kann
	        

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Serb-Croat-Slovene War Debt. H. M. Stationery Off, 1927.
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