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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Das Geld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

$ 40. Die Anfänge des -Geldwesens. ‘9 
sagten offenbar, Da sie sich außerdem immer als Schmucksachen 
derjenigen allgemeinen Beliebtheit erfreut haben, die auf primitiven 
Kulturstufen allein ein Gut zum allgemeinen Tauschgut erheben kann, 
so erklärt sich leicht, warum die Edelmetalle das allgemeine Tausch- 
mittel vor allen anderen geworden sind. Zur Darstellung kleinerer 
Summen kamen dann gleichzeitig auch andere Metalle, besonders Kupfer 
(Bronze) und Eisen, zur Anwendung. 
Wenn als allgemeine Tauschmittel andere Güter als die Standard- 
güter der Preisrechnung Verwendung finden sollen, müssen sie offenbar 
in den geltenden Preiseinheiten tarifiert werden, das heißt, sie müssen 
allgemein anerkannte Preise haben. Diese Forderung ist bei der großen 
Stabilität der Preisbildung unter primitiven Wirtschaftsverhältnissen 
wohl meistens leicht erfüllbar. Die obrigkeitlichen Verfügungen darüber, 
mit welchen Gütern bestehende einseitige Verpflichtungen erfüllt werden 
dürfen, haben wahrscheinlich auch als besondere Tarifierung passender 
Tauschmittel eine wichtige Bedeutung gehabt. 
Sobald ein allgemeines Tauschmittel in der bestehenden Preisrech- 
nung tarifiert worden ist, bekommt es den Charakter eines allgemeinen 
Zahlungsmittels. Das allgemeine Zahlungsmittel macht es mög- 
lich, den Verkauf einer Ware als ein isoliertes Geschäft durchzuführen: 
die Verpflichtung, die der Käufer auf sich nimmt, die Ware gegen 
eine in der Preiseinheit bestimmte Summe zu übernehmen, kann jetzt 
unmittelbar erfüllt werden, ohne daß dafür eine Vervollständigung 
der Verkaufshandlung mit einer Kaufhandlung im-.entsprechenden Be- 
trage erforderlich ist. Die normale Form der Güterübertragung wird 
jetzt die einseitige, bei welcher die Gegenleistung in einer Zahlung 
besteht. Auch alle einseitigen Verpflichtungen können nunmehr durch 
Zahlungen im allgemeinen Zahlungsmittel erfüllt werden. 
Wenn der Gebrauch von allgemeinen Zahlungsmitteln sich ein- 
bürgert, ist es natürlich, daß die alten Preiseinheiten ihren Zusammen- 
hang mit den Standardgütern verlieren und mehr und mehr rein ab- 
Strakte Rechnungsbegriffe werden. Die wirtschaftliche Bedeutung 
dieser Preiseinheiten bestimmt sich offenbar durch die allgemeine 
Höhe der Preise und ist also fixiert in demselben Maße wie die Preis- 
bildung überhaupt unbeweglich ist. Einen besonderen Einfluß auf den 
Wert der Rechnungseinheit hat aber die Tarifierung der allgemeinen 
Zahlungsmittel insofern nämlich als bei dieser Tarifierung die Willkür 
irgendeines Machthabers sich geltend macht. Wenn einem gewissen 
Zahlungsmittel eine bestimmte „gesetzliche Zahlungskraft“ bei- 
gelegt wird, d. h. wenn verfügt wird, daß Zahlungsverpflichtungen 
in der bestehenden Preiseinheit mit einem gewissen Zahlungsmittel 
nach einem bestimmten Verhältnis erfüllt werden können, muß dies 
offenbar auf die Dauer sämtliche Preise beeinflussen und ‚somit ‚auch 
der ‚Preiseinheit eine neue materielle Bedeutung geben. Sobald eine 
DT 
33: 
al
	        

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Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
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