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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Der Staatskredit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

5. Buch. Der Staatskredit. 
geschah, ist auf verschiedene Ursachen zurückzuführen. Im Kriege 
gegen Japan stand Rußland der langfristige Kredit nicht genügend 
zur Verfügung und im Weltkriege haben selbst England und 
Frankreich mit dem Umstande rechnen müssen, daß der lang- 
iristige Kredit versagt. In England kam noch der spezielle Grund 
hinzu, daß, wie englische Schriftsteller erklären, England den Krieg 
als Geschäft betrachtet, dessen Kosten aus den laufenden HEin- 
nahmen bestritten werden müssen. Auch kommt der Umstand in 
Betracht, daß England darauf rechnet, nach dem Frieden gegen 
geringere Zinsen Anlehen zu erhalten, wo dann die hochverzins- 
liche schwebende Schuld eingezogen wird. Freilich läßt sich dies 
auch bei konsolidierter Schuld mittels Konversion erreichen. In 
Osterreich mußte im Weltkrieg auf die Verfassung Rücksicht ge- 
nommen werden, wonach Anlehen nur unter Zustimmung des 
Parlamentes kontrahiert werden können; das Parlament war aber 
nicht versammelt und konnte aus eigentümlichen Gründen nicht 
einberufen werden. 
Einzelne Teile der schwebenden Schuld, so die Kassenscheine, 
können insofern mit der konsolidierten Schuld in Verbindung ge- 
bracht werden, als deren abermalige Ausgabe gestattet ist. Mit 
Rücksicht auf diesen Umstand und damit die Höhe der schwebenden 
Schuld nicht zu groß werde, soll die auszugebende Summe mittels 
Gesetz bestimmt werden. Die Kassenscheine sind entweder zins- 
tragende oder nichtzinstragende; die letzteren haben mehr den 
Charakter von Wechseln, bei deren Eskomptierung der Diskont im 
vorhinein abgezogen wird. Diese aber lauten gewöhnlich auf hohe 
Summen und kommen im Verkehr nicht vor, sondern werden bei 
Banken, Bankiers plaziert. Die Kassenscheine bilden mit Rücksicht 
auf ihre kurze Verfallszeit und auf den Umstand, daß sie Agio- 
schwankungen nicht ausgesetzt sind, ein beliebtes Papier namentlich 
zur provisorischen Anlage von freien Kapitalien. Der Staat übt 
mittels derselben eine starke Anziehungskraft auf die Kapitalien aus. 
Wo der Staat mit einem Bankinstitut in dauernder Verbindung 
steht, dort werden die Kassenscheine in zweckmäßiger Weise durch 
kurzfristigen Bankkredit ersetzt. 
Die gefährlichste Art der schwebenden Schuld hat immer und 
überall das staatlich emittierte Papiergeld gebildet. Wir werden 
dieselbe im folgenden. Abschnitt behandeln. 
10. Tilgungsanlehen und Rentenanlehen. Mit Bezug 
auf die Rückzahlung unterscheiden wir namentlich die Tilgungs- 
anlehen und die Rentenanlehen. Das Wesen der Tilgungs- 
anlehen besteht darin, daß systematisch für die Tilgung gesorgt wird. 
618
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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